16. August 2017

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Zeichen aus dem Nichts – Bilder die verführen

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Neue Werke der Münchner Künstlerin Marianne Stark sind vom 13. April bis 29. April 2012 in der Mohr-Villa zu sehen. Die Vernissage startet am 13. April 12 um 19°°. Die Künstlerin wird selbst anwesend sein.

Gezeigt werden Federzeichnungen mit Sepiatusche von Ballettaufführungen, monochrome Pigmentbilder, die in einem aufwendigen und zeitraubenden Verfahren hergestellt werden, abstrakte Monotypien auf chinesischem Reispapier und rote quadratische Ölbilder. Bilder, die die Betrachter Faszinieren und zum Verweilen verführen, häufig auch zum Kauf.

Obwohl die Personen auf den Zeichnungen zu Ballettaufführungen meistens erkennbar sind, ist nur die Seele und Lebendigkeit der Linie wichtig. Sie könnten genauso gut das abstrakte Nichts darstellen. Auch die Linien in den Monotypien könnten durch die zufälligen Punkte hindurch ins Nichts führen. Die monochromen und dadurch besonders intensiven Farbflächen lassen nur unklare Linien aus dem

Nichts, dem Ursprung, aus dem alles entstanden ist, auftauchen und erkennen. Das ist für den Besucher ebenso faszinierend wie die beeindruckende Künstlerin selbst

Marianne Stark hat an der Akademie der Bildenden Künste München bei Daniel Spoerri und an der Ecole Nationale Superieur des Beaux Arts Paris bei Pierre Alechinsky studiert.

Es folgte eine zweijährige Asienreise. 1992 ermöglichte ein DAAD Stipendium das Studium der chinesischen Kalligraphie (Gras-Schrift) in Peking. Nach dem vierjährigen Chinaaufenthalt hat sie ihre künstlerische Arbeit in Berlin fortgesetzt mit Materialbildern und Installationen. Nun ist sie zur traditionellen Zeichnung zurückgekehrt, die aber von der chinesischen Kalligraphie latent beeinflusst ist.