15. Juli 2017

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Newcomer-Band MasaN: NewAge-Hippie-Glam-Rock’n’Roll-Funk-World-Crossover

Masan Newcomer Band

Am 10.04.2015 geht der Bandcontest des Rockavaria Festivals in die entscheidende Runde: 10 Bands, die sich vorher im Online-Voting qualifiziert haben, dürfen ihr Können im legendären Circus Krone vor einer Jury und Rock-begeistertem Publikum unter Beweis stellen. Den beiden Sieger-Bands winkt ein Auftritt in der Olympiahalle – bei Münchens neuem Rock-Festival Rockavaria. Dort befinden sich die Gewinner in guter Gesellschaft: die Headliner des Rock-Ereignisses sind u.a. KISS, Muse und Metallica!

München und Umland haben jede Menge talentierter Bands zu bieten – Bayern rockt! Ein guter Anlass also, die ein oder andere Band mal näher unter die Lupe zu nehmen! Nacheinander werden sich also nun einige der Bands vorstellen – und unsere Fragen zu ihnen und ihrer Musik beantworten!

Heute dürfen wir Euch MasaN präsentieren – eine coole Münchner Band, die uns im Interview mit herrlich viel Humor Rede und Antwort gestanden ist!

Die Band stellt sich vor: 

That’s fucking Rock’n’Roll: Gitarrensoli, Groove, lange Haare, tighte drums und Melodien, die nicht nur in die Ohren gehen. MasaN ist Crossover aus Hippie-Rock und Musik aus aller Welt – unverkennbar die Wurzeln der ‘69er, modern in Szene gesetzt und ohne Angst, die Schranken und Grenzen der gängigen Musik-Genres zu brechen. MasaN lässt sich in keine Schublade stecken – die studierten Musiker scheren sich nicht um Vorgaben und rocken ihren ganz eigenen „Peace Love & Rock’n’Roll“-Style. Da werden alle Stilrichtungen gemischt – und raus kommt ein so geiler und neuer Sound, dass es keinen Zuhörer auf seinem Platz hält. Auf der Bühne zünden sie ein energetisches Feuerwerk – ansteckend bis in die letzte Faser. Soft können die wilden Jungs natürlich auch mal: denn schließlich wollen auch die Ladys auf ihre Kosten kommen. Ob laut, ob leise, ob hart oder soft – dem MasaN-Spirit kann man sich nicht entziehen. Voll auf die Schnauze, voll auf die Ohren – und mitten rein in die Bauchgegend, in der die Schmetterlinge dann Headbangen.
(Copyright Text: MasaN)

magazine4: Beschreibt uns doch mal Euren Musikstil!

MasaN: NewAge-Hippie-Glam-Rock’n’Roll-Funk-World-Crossover-Shit, oder so… Kurz: Rock’n’Roll, yea!

magazine4: Ihr beschreibt Euch mit „Peace, Love & Rock’n’Roll“ – das klingt ja so gar nicht nach dem gängigen Rocker-Klischee … Seid ihr denn jetzt Hippies oder Rocker?

MasaN: Hm… diese Definitionen, wie sie früher – vielleicht – galten, gibt’s ja heute nicht mehr so. Nach heutigen Maßstäben sind wir bestimmt auch Rocker, nach früheren Maßstäben um Himmels Willen nicht. Hendrix z.B. war vielleicht der erste „moderne“ Rock-Gitarrist, aber seine Botschaft war immer eine Positive. Das ist wichtig!

magazine4: Ihr habt alle Musik studiert – ist das gegenüber anderen Bands ein Vorteil?

MasaN: Bestimmt – und muss es ja: so ein Diplom hat eine hervorragende Akustik und schmeckt auch auf der Frühstückssemmel erfrischend anders… Nein, im Ernst: Wenn wir den Bandcontest gewinnen sollten, dann, weil die Jury geil findet, was wir machen.

magazine4: Zeichnet uns mal verbal ein Bild von Euren Live-Auftritten! Wer ist da dabei, was passiert da und was wird uns überraschen?

MasaN: Es wird geil, im wahrsten Sinne des Wortes. Bei ’ner größeren Show haben wir eine echte, alte Hammondorgel dabei, die den fettesten Sound hat. Vielleicht auch eine Bläser-Section, Percussion und ein paar nette Mädels an den Backing Vocals. Bunt und prächtig wie die Musik sollte auch die Bühne sein – und dann muss es ordentlich wackeln in der Kiste.

magazine4: Was waren Eure bisher größten Erfolge?

MasaN: Ein großer Erfolg war es, die besten Tonmixer der Welt zur Albumproduktion an Bord zu bekommen; Leute, die mit den Stones, Lenny Kravitz und Beyoncé zusammenarbeiten. Blöd nur dass die Finanzierung geplatzt ist und jetzt der Dollar schlecht steht. Letztes Jahr konnten wir den „HardRockRising“ Bandwettbewerb für uns entscheiden, das war auch nicht schlecht! Der größte Erfolg ist es aber, wenn das Publikum einfach voll auf seine Kosten kommt und ’ne geile Zeit mit uns erlebt. Das ist uns das Wichtigste, und dafür sind wir da.

magazine4: Wir wollen Mäuschen spielen – es gibt doch bestimmt einen lustigen Schwank aus Euren Band-Alltag?!

MasaN: Ja die gibt es, allerdings weiß ich nicht, was davon nach außen treten sollte. Hm, vielleicht der Dreier mit Angela Merkel? Das war lustig. Aber auch eklig.
Neeee … mir fällt grad nichts Spezifisches ein, aber lustig geht’s eigentlich immer bei uns zu…

magazine4: Wie schreibt ihr Eure Songs? Worauf legt ihr beim Songwriting besonderen Wert?

MasaN: Songs sind Momentaufnahmen, und so, wie Momente mal länger dauern, mal wirklich kurz sind und immer anders entstehen und bestehen, so ist es auch mit Songs. Wichtig ist, dass die Magie des Momentes im Song eingefangen ist. Dadurch wird er gut und relevant. Je mehr Ausdrucksmittel man zur Hand hat, umso besser kann man die Emotionen zeichnen, die man ausdrücken will. Ein bisschen ist es wie bei einem Maler. Wenn einer nur ein, zwei Farben hat und nur zwei, drei Maltechniken beherrscht, ist es schwerer, viel mit seiner Malerei auszudrücken, als wenn er einfach alle Farben zur Hand hat und alle Techniken beherrscht. Insofern ist uns wichtig, dass wir uns vielfältig und vielschichtig ausdrücken können, dabei aber trotzdem klar und gut verständlich … gewissermaßen elegant. Das macht Musik mächtig.

magazine4: Was war das Reizvolle, an einem Bandcontest teilzunehmen?

MasaN: Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss. Ein Hundert-Meter-Läufer kann zwei Hundertstel schneller sein als ein anderer, und damit ist er objektiv besser. Musik funktioniert so nicht. Deshalb ist das ganze Casting-Show-Zeugs und Band-Wettbewerb-Zeug alles sehr fraglich. Das System, in dem wir leben, in dem alles von Konkurrenz und Wettbewerbs-Denken durchdrungen ist, ist – gelinde gesagt – suboptimal, weil sich in der Gemeinschaft Größeres und Sinnvolleres verwirklichen lässt. Auf dem „White Album“ der Beatles spielen Musiker der Stones, die Hendrix Experience und Clapton. Das ist cool! Andererseits hat sich der alte J.S. Bach schon an der Orgel mit anderen Größen seiner Zeit duelliert. Also, was soll’s…

magazine4: Euer Sound klingt sehr international – ist Deutschland das richtige Pflaster für Euch?

MasaN: Teilweise bestimmt, ja, aber es wäre sicherlich auch ein Fehler, sich auf den Deutschen Markt zu beschränken. Wir wollen spielen, egal wo!

magazine4: Auf was dürfen wir uns zukünftig von MasaN freuen?

MasaN: Auf viele magisch geile Songs und Konzerte! Eines davon hoffentlich in der Münchner Olympiahalle. Unser Debüt-Album wird diesen Sommer fertig. Wir haben einiges vor, Ihr könnt Euch auf fb.com/masanmusic auf’m Laufenden halten oder direkt auf www.masanmusic.com.

MasaN, München, Band, Newcomer, Rock'n'Roll

MasaN sind:
Sebastian Brand – Vocals, Guitar
Sebastian Gieck – Bass
Josy Friebel – Drums

Hier findet Ihr weitere Infos zu MasaN:
www.masanmusic.com
www.facebook.com/masanmusic
www.soundcloud.com/masanmusic
www.youtube.com/user/masanmusic

Photo Credits: Richard Föhr, Michael Pfitzner

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