2. Dezember 2016

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München goes Kufstein: Kammermusikreihe der Münchner Philharmoniker

Münchner Philharmoniker

München goes Kufstein

Kammermusikreihe der Münchner Philharmoniker vom 1. Februar bis zum 10. Mai 2015

 

Die Münchner Philharmoniker füllen nicht nur den Konzertsaal am Gasteig, sondern feiern auch in den großen Konzerthäusern weltweit bedeutende Erfolge. Das Festspielhaus Erl im Ferienland Kufstein wird ab Februar Schaustätte einer Kammermusikreihe der Münchner Philharmoniker – ein ganz besonderes Gastspiel. Bereits zum 2. Mal sorgt die erfolgreiche Kooperation auch in der Zwischen/Zeit 2015 wieder für ein musikalisches Highlight. Im außergewöhnlichen Ambiente des Festspielhauses Erl werden an drei Abenden „Der Kontrabass“, „Brass Symphony“ und „Der Freischütz“ ausdrucksstark interpretiert.

Die Kammermusikreihe der Münchner Philharmoniker

Der Kontrabass

Das Auftaktkonzert der Kammermusikreihe am 1. Februar stellt eine Besonderheit in der Kammermusik in den Mittelpunkt: den Kontrabass. Das tiefste Instrument der Streicherfamilie ist nicht oft im Konzertrepertoire der Kammermusik zu finden. Zu den rühmlichen Ausnahmen zählt Felix Mendelssohn, der im Alter von erst 15 Jahren ein jugendfrisches Sextett mit Kontrabass komponierte. Auch Ralph Vaughan Williams griff 1903 mit seinem c-Moll-Quintett Schuberts Besetzung eins zu eins auf. Gespielt werden zum Auftakt der Kammermusikreihe Mendelssohns Klavierquintett D-Dur und das von Johann Brahms‘ Musik inspirierte Quintett von Ralph Vaughan Williams.

Brass Symphony

Etwas phonstärker geht es in der „Kammer“ zu, wenn beim zweiten Konzert am 7. März die Blechbläser der Münchner Philharmoniker in der Kammermusikreihe aufspielen. Diese für Tirol und das Ferienland Kufstein so vertrauten Klänge werden in der Darbietung in einer außergewöhnlichen Vielfalt dargeboten. Während der Brite Derek Bourgeois und sein schottischer Kollege John Mortimer ihre Werke jeweils einem Quartett von vier Posaunen zugedacht haben, schufen der Franzose Paul Dukas und der Niederländer Jan Koetsier ihre Partituren für die verschiedensten Register, vom Sopran der Trompete bis zum Bass der Tuba. Alle vier Stücke sind Originalkompositionen für Bläserensembles. Bei dem Konzert werden aber auch zwei Bearbeitungen vorgetragen: eines der Brandenburgischen Konzerte von Bach – und das Quintett des dänischen Romantikers Thorvald Hansen, der vor genau hundert Jahren gestorben ist.

Der Freischütz

Wie im Vorjahr mit der „Zauberflöte“ steht zum Abschluss der Konzertreihe am 10. Mai auch in dieser Zwischen/Zeit wieder eine (fast) ganze Oper auf dem Programm. Die „Kaiserliche Harmonie“, ein Bläseroktett der Wiener Hofmusik, das der habsburgische Kaiser Joseph II. 1782 ins Leben rief, löste eine regelrechte Mode aus: Für die erlesene und ausgewogene Besetzung von vier Bläserpaaren entstanden nicht nur zahlreiche Originalkompositionen, wie etwa Hummels Oktett-Partita, sondern auch eine Fülle von Potpourris aus den neuesten Opern, die „auf die Harmonie“ gesetzt und ganz profan als Tafelmusik dargeboten wurden. Im letzten Konzert der Kammermusikreihe wird daraus ein Festmahl voller schwarzer Magie und Seelenhandel, wie Weber sie in seinem „Freischütz“ thematisiert.

Weitere Informationen und Tickets ab €20,- auf www.tiroler-festspiele.at

Das Große Chinesische Neujahrskonzert

Ein weiteres musikalisches Highlight im Festspielhaus Erl ist bereits am 29. Januar 2015 das Große Chinesische Neujahrskonzert. Auf ihrer Tour durch westliche Metropolen macht das Shanghai Chinese Orchestra, eines der weltweit gefeierten traditionellen chinesischen Orchester, zum ersten Mal Station in Erl. Die Zuschauer dürfen sich auf ein facettenreiches und energiegeladenes Konzert mit drei erstklassigen Solisten freuen, dargeboten von dem Ensemble, das schon seit über 50 Jahren eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der traditionellen chinesischen Musik spielt. Das Konzert ist eine perfekte Symbiose aus traditionellen chinesischen Klängen, Instrumenten und Kostümen sowie modernen Orchesterwerken und westlicher Konzertform. Der Zuhörer begibt sich auf eine beeindruckende musikalische Reise durch die chinesischen Lande. Die Musik und Kultur Chinas näherbringen wird den Zuschauern kein geringerer als Gerhard Schmitt-Thiel, der den Abend moderiert.

Weitere Informationen und Tickets ab €40,- auf www.tiroler-festspiele.at

Informationen zu diesen und allen weiteren Veranstaltungen auf

www.kufstein.com und www.kultur-tirol.at

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