22. August 2016

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Mit der „Zeitmaschin“ zu den Dinosauriern, den LSD-Opfern und den Cowboys:Mathias Kellner im Interview

Mit der „Zeitmaschin“ zu den Dinosauriern, den LSD-Opfern und den Cowboys:Mathias Kellner im Interview

Nach seinem ersten Soloalbum „Hädidadiwari“ präsentiert Mathias Kellner nun seine zweite Platte mit Songs durchweg in Mundart vor: „Zeitmaschin“ heißt sie und ist seit gestern (24.04.2015) erhältlich. Warum er sich dazu entschieden hat, vom Englischen ins Bairisch zu switchen, wohin er gerne mit einer Zeitmaschine reisen würde und welche Gefühle man bei der Veröffentlichung einer neuen CD durchlebt, hat er uns im Interview verraten.

Wir treffen uns bei Sony Music in München. Uns empfängt ein entspannter, sichtlich zufriedener Mathias Kellner und zeigt uns gleich sein neues Werk: die CD „Zeitmaschin“, die ab dem 24.04.2015 erhältlich ist. Während wir die Kamera auspacken und uns platzieren, versorgt er uns mit Getränken und meint mit einem Augenzwinkern im Hinblick auf das Interview „Für’s Lustig-Sein bin ich ja eher nicht bekannt.“
Das stimmt natürlich ganz und gar nicht! Der bayerische Liedermacher ist nicht nur wegen seiner Musik, sondern auch wegen seiner lustigen Geschichten so beliebt beim Publikum. Zu erzählen hat Mathias Kellner auf jeden Fall eine ganze Menge – die 30 Minuten, die für das Interview festgesetzt sind, hätten wir problemlos auf einen halben Tag ausweiten und weiter seinen Erzählungen lauschen können. Daher können wir Euch nur raten, eines (oder auch gleich mehrere) der Konzert von Mathias zu besuchen und Euch von seinem liebenswert-bairischen Charme selbst zu überzeugen! Vorab könnt ihr Euch mit unserem Interview ein wenig Appetit auf die CD „Zeitmaschin“ und seine Live-Performances machen.

magazine4: Ab dem 24.04. ist Dein Album „Zeitmaschin“ erhältlich. Wie aufgeregt bist Du? Welche Gefühle hat man im Vorfeld und dann auch am Veröffentlichungstag? Checkst Du dann facebook, Deine Homepage etc.?

Mathias Kellner: Ja, ich bin da schon sehr betroffen! Es ist ja, als käme ein neues Kind auf die Welt. Man arbeitet lange daran und man hat auch gewisse Erwartungen. Was mir ganz gut hilft: ich bin schon auf Tour, ich schmecke also schon rein in das Ganze und weiß auch, dass den Leuten die neuen Songs gefallen … von dem her bin ich etwas entspannter. Aber spätestens zum Release-Termin wird dann schon nochmal gezittert und gehofft, dass alles gut funktioniert und so wird, wie man es sich zuvor ausgemalt hat.

magazine4: Das neue Album ist komplett in Mundart gehalten. Das war bei den Vorgängern nicht immer so – warum hast Du Dich entschieden, nun nur noch auf Bairisch zu singen?

Mathias Kellner: Beim letzten Album „Hädidadiwari“ war auch schon alles auf Mundart – das war die erste CD von dem neuen Solo-Projekt. Als ich angefangen habe, Musik zu schreiben, habe ich die Songs auf Englisch geschrieben, damit sie mehr nach dem klingen, was ich mir damals selbst angehört habe. Zu der Zeit – mit 13 oder 14 – war Bairisch und Deutsch total uncool. Deswegen habe ich das erstmal auf Englisch weitergeführt … bis dann andere Musiker angefangen haben, bairische Texte zu schreiben. Das hat mich sehr beeindruckt. Ich dachte mir: Hey, schau mal, das ist zwar Bairisch, aber es klingt nicht abgestanden oder kitschig, sondern es werden auch Themen behandelt, die davor im Bairischen nicht behandelt worden sind.
Das hat mir den Ansporn gegeben, selbst auch auf Bairisch zu schreiben. Über die Jahre habe ich dann immer mal wieder einen bairischen Song geschrieben, wusste aber nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Es hat einfach ein wenig gedauert, bis ich mich wirklich getraut habe. Aber dann war es ein unglaublich befreiendes Gefühl! Wenn Du in Deiner eigenen Sprache schreibst, bekommst Du einen wahnsinnigen Schub, weil Du bestimmte Dinge in Deiner eigenen Sprache einfach anders ausdrückst, als Du es jemals mit einer anderen Sprache könntest.

magazine4: Beschränkt Dich denn die Mundart nicht in Deinem Erfolg? Wenn Du auf Englisch singen würdest, hättest Du doch eine noch viel größere Zielgruppe mit dem Sound, den Du machst!?

Mathias Kellner: Ja … wenn man drüber nachdenkt, ist das mit Sicherheit ein Punkt! (lacht) Aber ich sag mal so: es gibt 11 oder 12 Millionen Bayern; das heißt: die Zielgruppe ist immer noch relativ groß. Und ich mache die Musik in erster Linie für mich und dann fürs Publikum. Bayern ist groß, du kannst viel touren und unterwegs sein – und auch die Türen in die Schweiz und nach Österreich gehen dann teilweise leichter auf. Das reicht mir also leicht an Menschen, die ich erreichen kann. Vor allem erreiche ich mit meiner Musik Leute, die ähnlich wie ich aufgewachsen sind, die einen ähnlichen Background wie ich haben – das ist auch sehr viel wert!

magazine4: Ist es schwieriger, sich als Künstler, der in Mundart singt, zu etablieren? Wird man weniger ernst genommen? Oder ist es kein großes Problem, weil das Bairische mittlerweile wieder „hipper“ ist? Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Mathias Kellner: Man merkt, dass das Publikum unglaublich offen ist und darauf wartet, dass ein neues Spektrum in dieser „neuen bairischen Welle“aufgemacht wird. Ich habe für mich da einen schönen Platz gefunden, auch dadurch, dass Leute wie „La Brass Banda“ und die „Djangos“ (Anm. d. Red.: Django 3000) eine Art Weltmusik aus Bayern heraus machen. Für mich ist es einfach etwas Intimeres. Man scheut es auch nicht mehr, von einem „Liedermacher“ zu sprechen – was auch lange Zeit sehr uncool war.

magazine4: Was ist an Deiner Platte neu? Wenn Du den neuen Sound mit Deinem alten Sound vergleichst – hast Du im Bereich „Aufnahmen“ oder „Produktion“ etwas anders gemacht?

Mathias Kellner: Auf jeden Fall! Ein ganz großer Unterschied: die Platte habe ich komplett mit meinem Schlagzeuger von der Kellner-Band, mit dem Andy Schechinger, alleine aufgenommen. Wir haben alles selbst produziert, wir sind in unserem kleinen Studio gesessen und haben ein paar Monate lang an der Platte gebastelt … deswegen ist die Scheibe nochmal ein Stück persönlicher. Der zweite Unterschied: das Thema. Ich habe anfangs nicht wirklich darauf hingearbeitet, eine Konzeptplatte über meine Kindheit und Jugend daraus zu machen; aber als ich mit dem Liederschreiben fertig war, ist mir aufgefallen, dass alle Songs wirklich in eine Richtung geht. Bedeutet: ich konnte es ganz plakativ machen und das Album einfach „Zeitmaschin“ nennen.
Es ist vieles anders geworden. Wenn Du Deine Musik selbst produzierst, hast Du ganz direkten Zugriff auf das, was Du da machst. Da macht dann keiner Vorschläge in eine andere Richtung…

magazine4: Das ist auch schön, oder?!

Mathias Kellner: Ich mag es schon, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der neue Ideen einbringt. Aber gerade, weil das Thema so persönlich ist und so tief reingeht, war es für mich auch wichtig, genau dieses Gefühl in den Songs so gut wie möglich umzusetzen. Und da ist es natürlich super, wenn ich die einzige Instanz bin, die das Ganze absegnet. Es hat zwar länger gedauert als mit einem Produzenten, weil Du Dir über jeden Aspekt des Aufnehmens – wo stelle ich welches Mikrofon hin, welche Stimmung möchte ich vermitteln – selbst Gedanken machen musst. Aber das war es für mich total wert! Ich habe so viele neue Erfahrungen gesammelt.

magazine4: Was ist das faszinierende an einer Zeitmaschine für Dich? Gibt es denn etwas, wo Du gerne nochmal hin reisen würdest, weil Du sagst: da könnte ich vielleicht etwas besser oder anders machen?

Mathias Kellner: Ich bin in meinem eigenen Leben nicht immer zufrieden mit allem, was ich gemacht und entschieden habe – ich bin aber auch der Meinung, dass es einfach im Leben so ist. So geht’s im Leben nun mal zu. Jede falsche Entscheidung ist eben auch eine, die Dich im Nachhinein unglaublich prägt und zu dem Menschen macht, der Du bist.
Ansonsten sind Zeitmaschinen ein unglaublich faszinierendes Thema für mich. Einer der Gründe, warum die Songs geradezu aus mir herausgesprudelt sind: ich habe mir meine alten Fotoalben mal wieder angesehen … ich bin vor gut 1,5 Jahren selbst Papa geworden und habe meine alten Fotos untersucht nach dem Motto „Schau mal, da schaut er wie ich!“. Ich bin an so viele Sachen erinnert worden! Eine ganz spannende Sache für mich als Kind war: es gab da die Zeitschrift „Dinosaurier“ und da waren immer so kleine Teile dabei, die man dann zu einem Dinosaurier-Skelett zusammensetzen konnte – und dann hattest Du irgendwann einen großen, in der Nacht leuchtenden Tyrannosaurus Rex. Mich hat die ganze Dinosaurier-Thematik total fasziniert – ich habe das geliebt! Also habe ich mir gedacht: wenn Du eine Zeitmaschine hättest, dann müsstest Du zumindest mal kurz und in einem Eisenkäfig – damit nichts passiert – zu den Dinosauriern reisen und Dir so einen Typen anschauen.
Und ich würde gerne mal in die Amerika-60er-Jahre-Flower-Power-Zeit abtauchen …

magazine4: Ist das eine Zeit, die Dir gefällt? Gerade musikalisch?

Mathias Kellner: Das ist die Musik, mit der ich aufgewachsen bin! Meine Eltern hatten all diese Platten – das würde mich also wahnsinnig interessieren … irgendwo in Woodstock dabei zu sein, auf der einen Seite einem LSD-Opfer beim Ausflippen zuzuschauen und auf der anderen Seite Leute zu beobachten, die gerade Hare-Krishna tanzen!
Dann aber auch Cowboys, Piraten … alles, was ein kleiner Bub gerne mag, das würde ich mir auch heute noch gerne ansehen.

magazine4: Dein Sound erinnert manchmal auch an diese Zeiten … Ein Song erinnert an Soundgarden, einer an Oasis – ist das die Musik, die Du gerne hörst?

Mathias Kellner: Auf jeden Fall! Ich habe auch ganz aktiv beim Schreiben der Lieder versucht, bestimmte Sounds unterzubringen. Zum Beispiel beim „Soulstampfer“, bei dem ich so Garagen-Rock-Grunge-mäßig dahingerockt habe, um das Gefühl, das ich im Text verpackte habe, noch zu verstärken. Als ich 15 oder 16 war, da habe ich gemeint, ich bin der Einzige, der wirklich weiß, wie alles richtig läuft (lacht) … bis man dann irgendwann checkt, wie wenig Plan man vom Leben eigentlich gehabt hat. Es war mir einfach wichtig, aus dem Ganzen mehr als nur die Texte herauszuarbeiten und die Musik so nah wie möglich an dem zu orientieren, was ich mir damals angehört habe – und was ich mir auch heute noch anhöre.

magazine4: Was erwartet uns denn live? Ich habe ein paar Videos gesehen, teils nur Du mit Deiner Gitarre – fühlst Du Dich so auf der Bühne am wohlsten?

Mathias Kellner: Die Mischung macht’s! Ich bin gerne ab und zu mit der Band auf der Bühne, um andere Arrangements zu spielen. Im Großen und Ganzen ist es mir aber für diese bairischen Sachen wichtig, dass ich alleine auf der Bühne stehe, weil ich während der Konzerte auch unglaublich viel zu den Songs und deren Entstehung erzähle und beschreibe, welche lustigen Geschichten mir passiert sind – um den Leuten näher zu bringen, wie mein Background ist und wo ich herkomme.

magazine4: Du warst ja früher auch mit Band unterwegs – jetzt solo. Bist Du eher der Einzelgänger-Typ?

Mathias Kellner: Ich bin prinzipiell schon eher einzelgängerisch unterwegs; ich habe auch gar kein Problem damit, über längere Zeit alleine zu sein. Es hat sich aber mit der Familie schon auch geändert. Aber gerade, wenn es ums Aufnehmen oder Liederschreiben geht, dann bin ich gerne alleine.

magazine4: Im Film-Bereich hast Du Dich auch schon mal ein wenig umgeschaut – ist das nichts für Dich?

Mathias Kellner: Mir hat das Schauspielern unglaublich Spaß gemacht; das war einer der schönsten Sommer, die ich bisher erlebt habe! Ich schließe auch gar nicht aus, dass ich sowas nochmal mache; dazu muss ich aber die Zeit haben und es sollte ein Projekt sein, das mich interessiert. Ich bin aber nicht so, dass ich zu ganz vielen Castings gehe und versuche, einen Fuß in die Tür zu bekommen – das wäre nicht meine Welt! Die Musik ist meine Welt … und wird es auch immer bleiben. Mei, wenn ich mal kurz ausbrechen und etwas anderes machen kann, dann ist das schön und dann nehme ich das mit, aber bei der Musik spüre ich von ganz tief drin, dass ich das einfach machen muss!

magazine4: Hat denn das Auftreten auf der Bühne nicht auch etwas mit Schauspielerei zu tun?

Mathias Kellner: Es ist auf jeden Fall sehr ähnlich; man drückt sich aus. Und teilweise versucht man auch, mit seinen Liedern in eine andere Rolle zu schlüpfen. Dadurch, dass ich auf der Bühne auch viele Geschichten erzähle und dies auch sehr lebendig tue, hat das auf jeden Fall sowohl schauspielerische als auch kabarettistische Züge. Solange die Musik immer die Grundlage bleibt, geht das ganz gut für mich.

magazine4: Gibt es etwas, an das Du Dich immer selbst erinnern musst, bevor Du auf die Bühne gehst? So etwas wie „Hosentürl zumachen“, „Nicht übers Kabel fallen“?!

Mathias Kellner: Ja – die Set-Liste ist für mich irgendwie ein Problem. Ich mag es gerne, jedes Konzert ein wenig anders zu gestalten und andere Songs auszuprobieren. Erstens habe ich aber nie einen Zettel und einen Stift dabei; da geht dann immer die große Suche nach Bierdeckeln oder Servietten los. Ich habe die Set-Liste sogar schon mal mit dem Fingernagel in eine Serviette gekritzelt. Das mit der Set-Liste ist ein sehr verplanter Teil von mir…

magazine4: Zu Deinem Song „Kloana Bua“ gibt es ein animiertes Video. Wie wichtig ist das Video-Format im Musikbusiness? Wie künstlerisch muss es sein?

Mathias Kellner: Auf der Business-Seite ist es sogar sehr wichtig. Gerade in dieser unserer Internetwelt, in der es selten vorkommt, dass man sich einen Song einfach nur noch anhört … da schaut man eigentlich auch immer auf youtube, ob das Video dazu da ist. Ich habe in meiner Karriere schon einige Musikvideos gemacht; ein Augenmerk lag dabei immer auf dem sogenannten Performance-Video. Das heißt: Du stehst da und tust so, als würdest Du das Lied gerade spielen. Ich hätte aber immer gerne ein Video gehabt, das anders ist. Ich habe mit der Plattenfirma nun die Möglichkeit, überhaupt ein Video zu produzieren. Wenn ich irgendwann mal auf meine Karriere zurückblicke, dann will ich nicht, dass ich mir die ganze Zeit nur beim Älter-Werden und Gitarre-Halten zuschauen muss, sondern dass es da auch noch etwas gibt, das einen Song von einer anderen Seite unterstützt. Ein Video, das man nicht nur mit meinem Gesicht in Verbindung bringt, sondern eines mit einer eigenen, kleinen Geschichte. Deswegen die Entscheidung zu dem animierten Video! Und ich finde es großartig – weil es ein Video ist, das man nicht nur einmal anschaut, sondern bei jedem Mal wieder neue Kleinigkeiten und Details findet. Das hat der Sven, der das Video gemacht hat, auch super umgesetzt!

magazine4: Du spielst unter anderem auch mit/für/vor Martina Schwarzmann – stehst Du auf lustige Frauen?

Mathias Kellner: Au ja! Die Martina ist eine gute Freundin von mir und wir kennen uns schon viele Jahre. Sie ist für mich eine der besten Kabarettistinnen, die es in Deutschland gibt. Wer die Martina als Privatperson kennt, weiß, dass sie genauso ist, wie sie auch auf der Bühne rüberkommt. Ich habe schon so viele Sachen mit der erlebt, und ich hab mir so oft dabei gedacht: „Ich hätte mich NIE getraut, das zu sagen … zu einem anderen Menschen!“ Für mich ist sie wirklich eine Inspiration. Sie zieht so dermaßen ihr eigenes Ding durch – und ist superlustig!

magazine4: Als Letztes würden wir jetzt gerne noch Dein Motto hören!

Mathias Kellner: (überlegt) Jetzt brauchen wir was Geistreiches… Mein Motto ist seit einiger Zeit: Es is, wia’s is. Es ist immer, wie es ist. Das kommt ursprünglich aus dem Buddhismus. Der besagt: wenn du annehmen kannst, dass es einfach immer ist, wie es nun mal ist – und nicht jammerst, dass es aber auch anders oder besser sein könnte – dann fährst Du ganz gut im Leben; nicht immer ärgern, dass etwas nicht so ist, wie man es sich vielleicht vorgestellt hat. Das kann ich auf jeden Fall unterschreiben, dass das ein guter Weg ist, sein Leben zu leben.

Mehr Infos zu Mathias Kellner gibt es hier: 
Webseite: www.kellner-music.de
facebook: www.facebook.de/Mathias.Kellner.Musik

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