7. April 2017

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Michi Marchner im Interview: „Weiser, alter Penner beantwortet jegliche Fragen gegen geringe Gebühr“

Michi Marchner

Er steht seit 25 Jahren auf der Bühne: Michi Marchner, der „letzte echte Schwabinger“, wie er sich auf seiner Homepage nennt. Mit seinem aktuellen Solo-Programm „Die Besten sterben jung“ ist er zur Zeit viel beschäftigt und ständig auf Achse. Im Interview hat er mit uns über seine Projekte, lustige Eigenbauinstrumente, depressive Künstlerphasen und die (hoffentlich nie eintretende) Altersarmut gesprochen. 

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Michi Marchner „Die Besten sterben jung“

Man könnte meinen, dass ein eigenes Solo-Programm mit vielen Live-Auftritten und die Produktion einer neuen CD ausreichen, um ein Künstlerleben voll auszufüllen. Doch nicht bei Multi-Talent Michi Marchner. Es scheint, als wäre er nicht zu bremsen. Er spielt Gitarre, Bass, Klavier und trommelt. Außerdem baut und spielt er Instrumente, die komplett aus Restmüll hergestellt sind – auch uns hat er im Interview eine Kostprobe dazu gegeben. Und dann ist da noch sein Projekt „Les Derhosn„, mit dem er ab dem 28.01. durch das neue Programm im GOP Varieté Theater führen wird. Ein Besuch im GOP lohnt sich also – die „Les Derhosn“ sind live ein wahrliches Highlight!
Unser Interview haben wir übrigens komplett auf Bayerisch geführt – ein doppelter Hochgenuss also!

magazine4: Im November hast Du Deine neue CD veröffentlicht – was erwartet uns?

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Michi Marchner: „13 Lieder“

Michi Marchner: Die CD heißt „13 Lieder“ – aber es sind natürlich 14 drauf. Eigentlich war der Plan, 12 Lieder drauf zu nehmen und das 13. als Bonustrack. Aber dann hab ich doch keines weggelassen, und jetzt sind es halt 14. Auf der CD sind neue Songs und auch einige „Alte“ – aber eigentlich alles vom aktuellen Programm.

magazine4: Woher kommen Deine Ideen?

Michi Marchner: Das kann ich Dir gar nicht genau sagen. Heutzutage hat man das Gefühl „Ja, alle drei Jahre braucht’s ein neues Programm“ – und nachdem ich ja sowohl mit „Les Derhosn“ als auch solo unterwegs bin, muss also etwa alle 1,5 Jahre ein dickerer Output an Stücken her … aber das muss irgendwie einfach kommen. Ich kann nicht sagen, ich schreibe jetzt genau hierüber oder darüber ein Lied – das hat noch nie funktioniert.

magazine4: Wenn Du also meinst, dass Du etwas Neues schreiben solltest, dann schaltest Du alles andere aus und überlegst drauf los?

Michi Marchner: Ich versuche, mich in eine Phase des Schreibens hineinzubegeben. Ich schaue, dass ich möglichst viel schreibe, am besten täglich, und versuche, Worte in ein Lied zu fassen. Ich muss in diese Stimmung reinkommen, in der es „passieren“ kann. Ich fange 80 Stücke an, und dann kommt eines, bei dem ich sage: „Jetzt samma dabei!“. Dann gibt’s wiederum auch Lieder, die stehen auf 90% und werden nicht fertig; die liegen ewig da und du denkst dir: „Eigentlich geil – aber wie geht des Stück jetzt raus?!“.

magazine4: Du schreibt selbst Songs, spielst Gitarre, Klavier und Bass … man könnte sagen, Du bist ein Multitalent…

Michi Marchner: Also die Reihenfolge ist so: ich bin eigentlich Gitarrist, dann Klavier, und dann Bass. Lange habe ich auch vom Trommeln gelebt – das ist lustig, weil ich so eine leichte „Rhythmolegasthenie“ habe. Also, irgendwann wollte ich Musiker werden und habe dann aber gemerkt: „Des mit dem Rhythmus irgendwie, ich kann‘s einfach nicht“. Ich habe mich in der Konsequenz sehr darauf konzentriert, war auf Workshops – ja, und dann habe ich irgendwann selber unterrichtet. Letztlich war ich sogar in drei Bands für fünf Jahre Trommler. Kein Guter, aber Trommler.
Was vielleicht noch ganz lustig ist: ich spiele für den Toni Bartl alias Hannesla – der baut ungeheuer lustige Instrumente und hat ein Programm auf die Beine gestellt, in dem wir etwa 50 selbstentwickelte Instrumente spielen. Die Frage „Was spielst Du eigentlich?“ ist dadurch noch schwieriger zu beantworten.
Zur Zeit spiele ich das hier (kramt in seiner Tasche herum und zieht ein Mundstück sowie eine frische Karotte, die er in die Form einer Flöte geschnitzt hat, heraus). Das habe ich mir aus dem Internet abgeschaut; das funktioniert gar nicht schlecht (trötet).

magazine4: Das Ding musst du ja jeden Tag neu bauen – das bedeutet ja dann jeden Tag wieder Arbeit …

Michi Marchner: Die Idee ist eigentlich, dass ich „What a wonderful world“ singe – und während ich es singe, baue ich das Ding, damit es bis zum Solo fertig ist. Und dann spiele ich das Solo da drauf.

magazine4: Gib uns mal eine easy Anleitung für ein cooles Eigenbauinstrument für die Leute daheim zum Nachbauen.

Michi Marchner: Das Einfachste und mit eins der Geilsten, finde ich: Nimm eine Zahnpasta-Tube – es muss eine aus Plastik sein, die man zusammendrücken kann und die dann wieder aufgeht, sonst klappt’s nicht. Und wenn du die komplett leer machst und dann oben den Dreher nicht viel, aber so ein bisschen kürzt und dann Wasser reinfüllst, dann kannst Du darauf spielen, wie wenn Du über eine Flasche bläst. Du drückst die Tube, dadurch steigt der Wasserspiegel und du kriegst verschiedene Töne – klingt richtig schön! Du musst halt dann Deine Zahnpasta wo anders aufbewahren. (er nimmt wieder das Mundstück und spielt jetzt ein paar Töne nur mit dem Mundstück in der Hand)
Auf meiner facebook-Seite sind ein paar Fotos von der großen Show „Yellow Hands“ drauf, die ich mit dem Hannesla gespielt habe; eine Riesenshow, da waren wir mit einem 30-Tonner unterwegs! Der hat richtig große Musikmaschinen gebaut, und wir hatten immer Standing Ovations. Das war richtig geil, da waren wir drei Jahre lang immer zwei bis drei Monate unterwegs.

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Scrap – das Wertstofforchester

magazine4: Ist das dann dieses „Wertstofforchester“, das auch auf Deiner Webseite erwähnt wird?

Michi Marchner: Nein, ist eine kleinere Show, aber auch mit den Instrumenten vom Hannesla – quasi so eine Art Franchise-Projekt. Der Juri, mit dem ich das zusammen mache, ist auch ein echtes Multiinstrumental-Genie, ein Wahnsinnsmusiker einfach. Die Mischung aus der Virtuosität, die er da bringt, und dann dazu diese Instrumente … da ist es auch recht einfach, lustig zu sein.

magazine4: Manchmal heißt es ja, dass Kabarettisten privat die Menschen sind, die am wenigsten Spaß verstehen. Man reißt einen lustigen Spruch, und im echten Leben sind die dann sehr schnell beleidigt – stimmt das?

Michi Marchner: Sagen wir mal so: ich hatte in meinem Leben auch immer wieder mit depressiven Episoden zu kämpfen. Und wenn du mal in meine CD reinhörst, dann merkst Du es auch. Aber ich bin nicht leicht beleidigt, ich habe großes Verständnis für fast alle Menschen. Und ich komme heutzutage schon deutlich besser mit mir selbst zurande.

magazine4: Das Depressive und der Fakt, dass man mit sich selbst hadert und im Kampf mit sich ist – ist das auch so eine Künstlerproblematik?!

Michi Marchner: Die Frage ist: was bringt denn den Menschen dazu, zu singen, zu dichten oder zu malen – da muss ja irgendwas drin sein, was raus will! Also, ich kenne das schon, dass die Gefühle so stark sind, dass ich sie einfach kaum mehr ertrage. Und der Lebenswandelt tut natürlich sein Übriges dazu; also, Alkohol ist bei mir jetzt nicht so das Thema; aber egal, wo du bist, trinkst du umsonst, bleibst lange wach, hast viele Kontakte – vielleicht auch erotische Kontakte … das trägt auf jeden Fall alles dazu bei.
Und dann kommt noch Folgendes dazu: du schreibst ein neues Ding und weißt nicht: „Is des jetzt guad, kimmd des jetz o?“. Du bist immer diesen ganz starken Schwankungen ausgesetzt. Wenn Du im Büro sitzt und irgendein Formular falsch ausfüllst, dann bekommst Du wahrscheinlich keine Depressionen – aber wenn Du auf der Bühne stehst und die Leute gehen womöglich unter dem Stück heim … das bist dann DU. Man stellt sich einfach häufig ganz tief in Frage. Es gibt auch wirklich viele von den ganz großen Kollegen, die haben vor jedem Auftritt einfach die Scheißerei. Mein Momentanes Lieblingsstück kündige ich mit den Worten an: „Ein typisches Künstlerstück – geschrieben auf dem schmalen Grat zwischen Depression und Größenwahn“…

magazine4: Auf Deiner Webseite steht, dass Du „zukunftsfeindlich und unangemessen zuversichtlich“ bist. Widerspricht sich das nicht?

Michi Marchner: Mei, es ist erstmal so: Du machst eine Premiere aus, und dann wollen die spätestens ein Dreivierteljahr vorher die Pressefotos, einen Titel und Material. Und Du denkst Dir: „Ok, ich einige mich jetzt auf einen Titel … es ist zwar noch keine Zeile geschrieben, aber irgendwas müssen wir jetzt reinschreiben“. Im Grunde ist das halt so ein Spruch, bei dem ich mir denke: das klingt jetzt nett.
Zukunftsfeindlich, was heißt das schon. Ich glaube, dass das, was im Moment passiert, die radikalste Umwälzung ist, die der Mensch je erlebt hat. Ich glaube, irgendwie sind wir nicht davon ausgegangen, dass sich alles so schnell verändert. Das passiert auf vielen Ebenen. Z.B. haben wir in den 80ern gedacht, wir kriegen das alles noch auf die Reihe und alles wird gut; wir waren 100.000 Leute in Wackersdorf und haben da protestiert; das ist jetzt alles obsolet, das hat jetzt alles irgendwie keine Bedeutung mehr… Auch was finanziell passiert, ist ja kaum kontrollierbar. Es wird nicht gerechter und nicht einfacher, sondern es wird mühsamer. Es ist alles vorhanden, jede Möglichkeit, aber wir geben sie uns nicht.
Mir gehen, je älter ich werde, auch immer mehr die Meinungen aus – ich hatte früher, als ich jung war, starke und viele Meinungen, aber es relativiert sich alles immer mehr.

magazine4: Auf Deiner Webseite heißt es außerdem: „Geboren als letzter echter Schwabinger“ – Warum bist du der letzte Echte?

Michi Marchner: Das ist auch bloß ein Spruch. Es ist etwas, das gerne zitiert wird. Es ist halt meins, und deswegen ist es drin geblieben. Manchmal kommen so Sprüche, und die gefallen mir – und das bleibt hängen. Und dann probiere ich einfach, ob sich das vermittelt – das ist eben auch so ein Spruch, und scheinbar können sich die Leute was drunter vorstellen.

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Les Derhosn

magazine4: Seit 1989 gibt es die „Les Derhosn“ – zusammen mit Martin Lidl heißt Euer aktuelles Programm: „Nach uns die Zukunft – eine Silberhochzeit“. 5 Worte, die die Show beschreiben.

Michi Marchner: Es ist lustig, hochwertig musikalisch.

magazine4: Wie hält man eine so lange Zusammenarbeit am Leben? Wie lautet das Erfolgsrezept?

Michi Marchner: In der Show sag ich immer: „Unser Geheimnis ist das Erfolgsrezept einer jeden gesunden Ehe – gemeinsame Hobbys und wenig Körperkontakt.“ Aber im Ernst: wir sind beide keine großen Schlussmacher. Wir befruchten uns nach wie vor gegenseitig, kritisieren uns, erwarten vom anderen das Beste sowie eine hohe Leistung, kennen uns gut und lange und wissen auch, was wir aneinander haben. Das gibt man nicht so schnell auf. Zumal es so ist, dass jedes Programm besser war als das Vorhergehende. Es motiviert, weiterzumachen. Ich mache ja mittlerweile auch relativ viel solo, und der Martin ist viel und sehr erfolgreich mit „Fei scho“, das ist seine bayrische Weltmusikband, unterwegs. Der Fokus ist ein bisserl weg, was dem Projekt auch wirklich gut tut.
Es gibt Musiker, die sind einfach in dieses Musik-Ding reingeboren – das bin weder ich noch ist das er. Und wir schreiben gerne einen Tick über unseren Fähigkeiten. Das heißt, es dauert, bis das Ganze wirklich eingespielt ist. Aber dann ist es einfach geil. Mittlerweile können wir uns die Räume geben, die der andere braucht.

magazine4: Jetzt seid ihr dann auch im GOP Varieté Theater und moderiert die neue Show „Wundertüte“. Ihr macht immer viel mit anderen gemeinsam – neben Euren eigenen Konzerten. Warum? Was reizt Euch daran?

Michi Marchner: Letztlich hat mich der Ringlstetter ein bisserl angefixt. Wir kennen uns ja ewig und ich spiele relativ viel im Vereinsheim – das ist eine der nettesten Münchner Kleinkunstbühnen, genau zwischen Lustspielhaus und Lach- und Schießgesellschaft, wo der Ringelstetter auch die „Mixed Shows“  moderiert … und ich habe mir gedacht: „Es ist unglaublich, wie gut und wie locker der geworden ist– das will ich auch!“ Diese Mixed Shows, das kommt ja aus dem Norden, und die haben da immer ihre Jingles am Anfang und auch, wenn der nächste Künstler kommt – und ich hab mir gedacht,  ich fände das aber viel geiler, wenn da wirklich einer sitzt und das macht. Ich habe dann erst in München eine Show. die „Comedy Lounge“, installiert und fand es geil, dass der Martin da nebenbei ist und die Übergänge live spielt. Über den Detlef Winterberg, der auch viel fürs GOP macht, haben wir dann einen Platz im Abraxas in Augsburg bekommen, wo wir jetzt sehr glücklich sind. Wir führen auch noch eine andere Comedy Lounge in Landsberg am Lech, jeweils einmal im Monat. Ja, und der Detlef hat uns dann fürs GOP ins Gespräch gebracht und gesagt „Die können das“.

magazine4: Bei der Show im GOP sieht man euch zwischen den anderen Künstlern also immer mal wieder?!

Michi Marchner: Genau, ich mache die Moderation im Wort, Martin im Ton – und wir machen auch ein bisschen unsere Show.

magazine4: Gibt’s noch weitere, spannende Kooperationen?

Michi Marchner: Ja! Mit dem Helmut Schleich – mit dem ich übrigens in der Grundschule in einer Klasse war – spielen wir seit etwa 10 Jahren ein Doppelprogramm. Schleich und Les Derhosn treten dabei abwechselnd auf – das macht sehr viel Freude, einfach auch, weil der Helmut ein unglaublich guter Kabarettist mit enormer Professionalität ist! Da kann man richtig viel lernen – außerdem macht’s narrisch Spaß.
Helmuts Freundin, Martina Schnell, ist übrigens auch meine Regisseurin und Koautorin, mit der ich mich fast jeden Montag treffe, um an meinen Projekten weiterzuarbeiten. Früher dachte ich immer, ich muss alles allein schaffen; bloß keine Kompromisse! Aber heute lasse ich mir echt gerne helfen. Und ich muss sagen – durch die Zusammenarbeit mit der Martina wurden meine Programme runder, besser und vor allem auch schneller fertig.

magazine4: Der weiseste Satz, den du je gehört hast?

Michi Marchner: Weißt, Ich kann mir kaum was merken, kann dafür aber aus der Situation heraus etwas echt „Weises“ rauslassen (lacht). Einerseits denke ich, ich werde immer blöder, aber andererseits gleichzeitig immer weiser. Ich habe mir ja viel Stress von den Backen geschafft, indem ich gesagt habe, ich bereite mich jetzt einfach auf die Altersarmut vor. Das hat mir immer Angst gemacht, aber warum sollte ich das nicht einfach als Chance ergreifen?! Dann lasse ich mir einen langen, weißen Bart wachsen und setze mich auf die Straße mit einem Schild, auf dem steht „Weiser, alter Penner beantwortet jegliche Fragen gegen geringe Gebühr“. Wenn dann jemand fragt: „Wieviel kriegst?“, dann sage ich: „Gib mir, was du hast, und behalte den Rest“.

magazine4: Wenn ich eine gute Fee wäre und Du Dir etwas wünschen dürftest, was wäre das?

Michi Marchner: Wünschen ist eine Sache, die man mit Vorsicht genießen sollte. Ich wäre da eher versucht, etwas in Richtung „Weltfrieden“ zu wünschen, so dass es doch noch alles gut ausgeht. Für mich persönlich würde ich sagen: „Da Bua, dass er alles guad packt“ – aber das ist alles ein bisschen feig.
Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich gerne so viel Geld haben, dass ich z.B. in einem sehr schön gelegenen Haus mit Garten leben und mir jemand leisten könnte, der ihn pflegt; oder vielleicht mit einem Gartenhäuserl, in dem jemand wohnt, der dafür dann den Garten pflegt. Ein Haus, in das ein Flügel reinpasst und wo die ganzen Instrumente parat sind. Ich wäre gerne finanziell so unabhängig sein, dass ich alle Dingen, die ich mir überlege, einfach ausprobieren kann. Ich würde total gerne einfach mal drei Monate nach Berlin und da irgendetwas tun; das kann viel sein: mit Kindern oder als Dirigent – und das Gleiche dann in Kanada und in Indien … sowas fände ich geil.

Michi Marchner Beitragsbild 1Alle Live-Termine von Michi Marchner findet ihr hier: http://www.michimarchner.de/termine/

Und hier die Live-Termine seines Projekts „Les Derhosn“: http://www.lesderhosn.de/termine/

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