28. Dezember 2016

You are here: / Munich Inside / Kommunikation

Kommunikation

Ursula__14.png

Die Sonne im Zeichen Zwillinge und Mars im Quadrat zur Venus – da kommt Spannung zwischen den Geschlechtern auf, missverständliche Kommunikation ist in diesen Tagen ein häufiger Auslöser für Missstimmungen, beruflich wie privat.
„Warum könnt ihr Männer nicht einfach nur nach dem Weg fragen!!!???“ wundert sich auch Fischweibchen Dori aus dem Film „Findet Nemo“ und so mancher Kommunikationsspezialist ordnet Männer und Frauen von Haus aus verschiedenen Herkunftsplaneten zu. Unklare und lieblose Kommunikation ist tatsächlich eines der größten Probleme in privaten wie auch in beruflichen Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Das liegt zum Großteil an den unterschiedlichen „Dialekten“ von Mann und Frau, von Wissenschaftlern auch Genderlekte genannt. Übersetzt heißt das geschlechterspezifische Kommunikation. Jeder Mensch möchte nicht nur gehört, sondern auch verstanden werden. Das gilt vor allem in Beziehungen. Wenn Spanier und Norweger miteinander in ihrer jeweiligen Muttersprache kommunizieren, kann man nicht davon ausgehen, dass sie einander auf Anhieb verstehen, in Partnerschaften

setzen wir es einfach voraus. Kommunikationsforscher Paul Watzlawick formulierte einfach und treffend:„Wir können als Menschen nicht nicht kommunizieren“.
Das bedeutet, egal wie wir uns in der Begegnung mit anderen verhalten, egal ob wir reden oder schweigen, ob wir uns zu– oder abwenden, jede Form des Verhaltens, der Mimik und Gestik sowie das unausgesprochen Gesendete wird vom Gegenüber als Kommunikation verstanden. Dementsprechend wird es interpretiert und darauf reagiert. Kommunikation ist also generell das, was beim „Gegner“ ankommt. Kommunikation, miteinander reden, sich austauschen, ist für uns Menschen fast genauso wichtig wie das Atmen. Wenn in einer Partnerschaft nicht geredet wird, verkümmert sie. Man verliert den Kontakt zum anderen. Das Miteinander reden ist wie eine andauernde Wellnesskur in einer Beziehung. Das fand auch schon Robert Musil:
„Man muss sich also selbst einen Reim darauf bilden, dass Gespräche in der Liebe fast eine größere Rolle spielen als alles andere. Sie ist das gesprächigste aller Gefühle und besteht zum großen Teil ganz aus

Gesprächigkeit.“
Also – nix wie raus aus der Redemuffelecke, beginnt eure Redekur JETZT! Egal ob heiße Eisen, Problemthemen oder das Planen des nächsten Urlaubs, tauscht euch aus, redet euch die Köpfe heiß bis die Mundwinkel fransig werden…

Viel Spaß und gute Erkenntnisse dabei.

Ursula Yngra Wieland, PhönixX Lebenscoaching