26. April 2017

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Interview mit Gudrun Mittermeier zu Ihrem neuen Soloalbum

Interview mit Gudrun Mittermeier zu Ihrem neuen Soloalbum

magazine4 im Interview mit Gudrun Mittermeier zu Ihrem neuen Soloalbum „Mitternach“

Als Fan der Band „Somersault“ war mir Gudrun Mittermeier längst ein Begriff und ich hatte quasi alle Interview Fragen in meinem Kopf schon parat. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich allerdings noch nichts von Ihrem Soloalbum Mitternach. Als ich dann erfahren habe, dass Ihr Soloalbum in Mundart ist, dachte ich zuerst:

AHA! (3 Buchstaben – 3 Gedanken): Mundart, bayrisch, Volksmusik!

Als ich dann vorab Ihr Album Mitternach zum Anhören bekommen habe, war mein Gedanke:

WOW! (3 Buchstaben – 3 Gedanken): Überraschung, Begeisterung, Ohrwurm!

Es ist zwar auf bayrisch, jedoch fernab von der herkömmlichen Volksmusik Schublade einzuordnen. Der Sound ist eine neue Art sich in Heimatsprache auszudrücken und kommt mit soviel Herzblut daher, als hätte sie nie etwas anderes gemacht.

Das Gudrun Mittermeier auf bayrisch textet und singt, hätte sie bis vor kurzem selbst nicht gedacht. Umso größer war die Begeisterung über das Ergebnis, welches den Zuhörer authentisch zu einer „Heimreise“ entführt. Auf dieser Reise begegnet man „Licht und Schatten“, wird zum Träumen eingeladen und die Gedanken haben das Gefühl „LOAN DE O“ …

Im offiziellen Pressetext wird es wie folgt beschrieben:

Eine Musik die sich vielleicht am besten mit „Björk goes Bavaria“ beschreiben lässt. Eine alternative Musiksprache mit internationalem Soundgewand aus dem Alpenvorland oder einfach: „Heimat-Indie“! 

Der Album Titel Mitternach ist nach dem Geburtsort Ihrer Mutter im Bayrischen Wald benannt. Es geht darin nicht nur geographisch, sondern auch sprachlich zurück zu den eigenen Wurzeln, zurück nach Hause …„HOAM“.

Wer jetzt denkt, dass einem die Musik nur gefallen kann, wenn man bayrisch versteht, dem kann der Franke schonmal sagen:

„Nee, ich finds a subber“ !!!

Für alle „Nicht Bayern“ ist das Album meines Erachtens nach, genauso ein must have.

Beim Essen heißt es immer so schön: „Das Auge ißt ja bekanntlich mit“…

Bei der Musik kann man dafür sagen: „Die Seele hört ja definitiv auch mit“ …

… und die spricht  bzw. versteht alle Sprachen & Dialekte fließend.

Als ich die Bedeutung des Album Titels Mitternach noch nicht kannte, hat sich in meinem Kopf eine vage Assoziation zu Gudruns Nachnamen breit gemacht, in anderen Köpfen jedoch, was mir Gudrun im Interview verraten hat, kam dazu folgender Gedanke auf:

„ Frau Mittermeier, ich glaube sie haben da ein „T “ vergessen, da fehlt doch ein „T “ , oder“ ?

Wir suchen wohl alle immer einen „Bezug“ oder das „Bekannte“ um zu verstehen. Deshalb ist Mitternach  quasi eine doppelte Herausforderung, denn diese Art von bayrischer Musik ist bisher weder geläufig, noch lässt sich volkstümlich Bezug nehmen… und trotzdem schickt sie die Seele auf Reisen, wenn auch in bislang unbekannte Gefilde. Wer in diesen angekommen ist, träumt plötzlich vom „FLIANG OHNE FEDAN“ und fühlt sich im neuen Terrain trotzdem Da“HOAM“.

Mitternach ist inzwischen mein stetiger musikalischer Begleiter und fand auch bei meinen Redakteuren großen Anklang, selbst wenn der eine oder andere gefragt hat: „Gefällt mir sehr gut, aber welche Sprache ist das jetzt genau?“

BAYRISCH  [boàrisch]   :-D     … und sau guad! 

Video: magazine4/Butzer

Musik: Gudrun Mittermeier – Album Mitternach: „Loan de o“ + „Leicht wean“

Gudrun Mittermeier mit „Mitternach“ live:

17.12.  2015 – Bar Gabanyi, München                 ⇔                   26.02.2016 – Café Dinzler, Irschenberg

Gudrun MittermeierDas Album „MITTERNACH“ ist ab Frühjahr 2016 erhältlich ! 

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GUDRUN MITTERMEIER

Web: www.gudrun-mittermeier.de

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