29. Juli 2017

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Hast Du etwas Zeit für mich … dann singen gleich „MEHR“ für Dich!

Hast Du etwas Zeit für mich … dann singen gleich „MEHR“ für Dich!

Es sind diese Abende, die München so liebenswert machen. Abende, wie der 15.03.2015, die beweisen: es lohnt sich, sich durch München treiben zu lassen, plan- und ziellos. Naja – das müssen wir etwas berichtigen; einen Plan und ein Ziel hatten wir schon: Nena mit ihrem Münchner Konzert ihrer Oldschool Clubtour im Technikum. Gefunden haben wir: LilyLovesit, eine Münchner Band, in ihrem Proberaum.

Aber von vorne. Nena kennt jeder. Nicht nur in Deutschland – sie ist eine der wenigen Künstlerinnen, die es geschafft haben, mit einem deutschsprachigen Song weltweit in den Charts zu landen. „99 Luftballons“ oder „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ kann wahrscheinlich so gut wie jeder im Schlaf mitsingen. Klar, Nena ist 80ies – und genau diesen Backflash hatten wir auf ihrem Konzert. Das Publikum: auch 80ies. Zumindest größtenteils. Klamotten, Frisuren … beim Anblick so mancher Konzertbesucher fühlte man sich zurückkatapultiert in die guten, alten 80er Jahre. Die Stimme von Nena klingt vertraut: aufgewachsen, groß geworden ist man mit ihren Songs. Und natürlich sorgten auch genau diese Songs für eine große Party bei den Zuhörern. Klein und kuschelig ist es im Technikum; ein Konzert in dieser Location hat daher fast schon etwas Familiäres. Die Bühne: neon und rockig. Nena: stimmsicher, gut gelaunt und „volksnah“ – sie betrat die Bühne nicht über den Bühneneingang, sondern bahnte sich mit ihren Musikern und Sängern ihren Weg quer durch das wartende Publikum. Cool. Wer auf Nena und ihren charakteristischen Sound – den sie auch in ihren neuen Songs nicht verliert – steht, kam definitiv auf seine Kosten.

Mit dem 80er-Groove in den Beinen und einem Bierchen im Blut machten wir uns auf den Heimweg – quer durch die Kultfabrik, die sonntags menschenleer ist. Bis auf … ja, bis auf diesen einen Proberaum im ersten Stock, aus dem punkig-rockige Töne schallten. Genau unser Ding! Wir lauschten, machten dann – ähnlich lautstark – auf uns aufmerksam und wurden ohne Zögern sofort eingeladen, bei der Probe zuzuhören. Auch beim Thema Filmen und Fotografieren hatten die Musiker keinerlei Einwände. Wir dürfen also vorstellen: LilyLovesit!
Li_Titel
Und es gab ordentlich alternativen Punk-Rock auf die Ohren. Wer sich ohne Zögern oder Zweifeln bei einer Probe filmen lässt, dem bescheinigen wir: verdammt cooles Selbstbewusstsein. Und das ohne langes Herumdiskutieren, welcher Song gespielt wird, ohne langes „Hilfe, da muss ich mir nochmal schnell die Haare machen“ und ohne den bibbernden Hinweis „Können wir es dann vorher sehen und absegnen, bevor ihr was drüber bringt?!“ LilyLovesit haben einfach losgelegt. „Volles Brett“, wie meine Kollegin sagen würde. Darüber hinaus schreiben wir der Band auch ganz viele Sympathiepunkte für diese Aktion gut! Für uns ein gelungener Abschluss des Abends: es hat gerockt, es hat gekracht und es hat Spaß gemacht! Natürlich wollen wir Euch unser Video der Band nicht vorenthalten – mit dem Hinweis, unbedingt auch ihre Soundcloud-Seite zu besuchen, um die Songs auch im fertigen, Nicht-Proberaum-Zustand zu hören! Denn wie gesagt: wir sind einfach in eine Probe hereingeplatzt und haben mit dem Handy gefilmt!

Hier könnt Ihr Euch die Songs von LilyLovesit anhören: https://soundcloud.com/lilylovesit


Und verpasst der Band doch auch auf facebook ein Like; das haben sie sich redlich verdient: https://www.facebook.com/LILYLOVESIT  – hier erfahrt Ihr dann auch alle News zum bald erscheinenden Debut-Album!!! Stay tuned!!!

1 COMMENT

  • benjamin

    sehr geil – aus denen wird noch was. und der Drummer erinnert sehr an den Sänger von Freakin Fuckin Weirdoz – oder ist er es? Die waren doch auch aus München

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