2. Januar 2017

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FRANK – eine packende Musikkomödie ab dem 27.8. im Kino

FRANK  –   eine packende Musikkomödie ab dem 27.8. im Kino

     

                                 Von den Machern der Filme:

    „Männer die auf Ziegen starren“   und   „Dame, König, Ass, Spion“

FRANK

Frank ist der exzentrische Frontmann der experimentellen Rockband „Soronprfbs“ und buchstäblich der Kopf der Band. Denn Frank trägt ständig einen übergroßen Pappmaché-Kopf auf seinen Schultern und dies nicht nur bei den skurrilen Live-Shows, sondern auch im Alltag. Nicht mal die Bandmitglieder haben je sein Gesicht gesehen. Als der Keyboarder ausfällt, engagiert Frank spontan den Tagträumer Jon als Ersatz. Und obwohl der erste gemeinsame Auftritt zum Desaster verkommt, darf der Debütant bleiben. Hochmotiviert zieht Jon mit der Band in die irischen Wälder, um ein Album aufzunehmen. In der abgelegenen Hütte dämmert ihm allmählich, worauf er sich eingelassen hat.

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Frank – Bandprobe

Die vielfach prämierte und wunderbar originelle Komödie basiert lose auf dem Leben des britischen Musikers Frank Sidebottom. Michael Fassbender besticht in der Titelrolle – trotz eingeschränkter Mimik – durch eine herausragende Performance an der Seite von Maggie Gyllenhaal und Domhnall Gleeson.

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Clara und Frank

ÜBER DEN FILM:

In der Welt der alternativen Musik sind die Soronprfbs das Nonplusultra der Außenseiter: Eine brillante, zusammengeschusterte, kaum funktionale Band mit dem titelgebenden Frank (Michael Fassbender) im Zentrum. Das instabile aber charismatische musikalische Genie trägt die ganze Zeit einen gigantischen Pappmaché-Kopf. Seine engste musikalische Mitstreiterin ist die furchteinflößende Clara (Maggie Gyllenhaal), die teils als Fürsorgerin, teils als Aufseherin agiert. Clara ist die vollkommene Antithese des Mainstream. Die Band wird komplettiert durch Nana (Carla Azar), einer Moe Tucker ähnlichen Drummerin und Baraque (François Civil), einem attraktiven Franzosen, der Bass spielt.

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Clara, Frank und Jon

In diese Gruppe gerät der Ersatzkeyboarder Jon (Domhnall Gleeson), nachdem sein Vorgänger aufgrund eines Selbstmordversuchs ins Krankenhaus eingelie- fert wurde. In seiner Vorstellung ist Jon ein echter Kreativer, eine außerordent- liche musikalische Kraft; in der Realität jedoch ein völlig gewöhnlicher junger Mann, der dem langweiligen Kleinstadtleben entkommen will. Für Jon ist es der Bruch, auf den er gewartet hat, die Chance, von der Beobachterseite in die Künstlerwelt zu wechseln, echte Musik zu erschaffen – das Rock’n’Roll- Abenteuer, von dem er immer geträumt hat. Doch er entdeckt (und vielleicht hat er es immer geahnt), dass ihm eine entscheidende Sache fehlt, um seinen Traum wahr werden zu lassen – echtes Talent.

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Die Soronprfbs

Während seiner verzweifelten, aber hoffnungslosen Bemühungen, dazuzugehören, fällt Jon mehr und mehr in den Bann des enigmatischen und talentierten Frank: Wenn er doch nur verstehen könnte, wie Frank wirklich tickt, wie er die entferntesten kreativen Ecken auslotet; wenn er nur irgendwie in diesen Kopf unter diesem Kopf gelangen könnte.

ÜBER DIE FIGUR FRANK:

Als es darum ging, den Kopf, in dem sich Frank versteckt, zu kreieren, standen die Filmemacher vor der Herausforderung, einen fesselnden Look mit Praktikibilität zu verknüpfen, denn Fassbender musste ihn fast den gesamten Film tragen. „Wir haben praktisch jeden möglichen Kopf, den er hätte tragen können, diskutiert“, erinnert sich Abrahamson, „aber am Ende kamen wir wieder auf den runden Cartoon-Kopf zurück, der die Figur zwischen real und unreal positioniert. Es ist interessant, dass das ‚Gesicht‘ – obwohl es sich nie verändert – irgendwie die Emotionen der entsprechenden Szene auszudrücken scheint. Das hat eine Menge damit zu tun, wie Michael subtil seine Bewegungen der Stimmung anpasst, so dass man sich darauf einstellen kann, was mit der Figur passiert. Es hat aber auch einfach mit der Art zu tun, mit der Film funktioniert: Man zeigt ein kuscheliges, warmes Bild und dann eine Nahaufnahme des Gesichts und es scheint das eine auszudrücken, und dann zeigt man ein angsteinflößendes, verstörendes Bild und blendet zur selben Nahaufnahme und der Ausdruck ist ein völlig anderer.

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Frank

Die Tatsache, dass ich praktisch die ganze Zeit einen künstlichen Kopf trage, war eine echte Verlockung“, sagt Fassbender. „Am Anfang war der Kopf ein bisschen merkwürdig, weil man nicht viel sieht, aber am Ende war’s ein Riesenspaß. Es ist befreiend und gibt dir ein Gefühl von Macht. Man fühlt sich verletzlich, aber gleichzeitig mächtig und stark.

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Frank, Clara, Jon, Baraque, Don und Nana

Die Möglichkeiten für Schabernack hinter der Maske sind großartig“, lacht der Schauspieler. „Ich habe mir ein bisschen Commedia dell’arte angeschaut, ich erinnere mich, dass wir so etwas auf der Schauspielschule gemacht haben. Es gibt dir ein Gefühl von Freiheit. Ich mochte die Idee, dass die Hauptfigur des Films hinter einer Maske steckt. Allein die Vorstellung, warum sich jemand 15 Jahre lang hinter einer Maske versteckt, ist interessant. Außerdem brauchte ich immer erst 5 Minuten vor Drehbeginn aufzutauchen – kein Hairstyling, kein Make-up, einfach den Kopf aufsetzen und los ging’s!

Frank - Plakat

Regie: Lenny Abrahamson
Drehbuch: Jon Ronson, Peter Straughan
Lauflänge: 94 Minuten
Musik: Stephan Rennicks
Darsteller: Michael Fassbender, Maggie Gyllenhaal, Domhnall Gleeson, Scoot McNairy, Carla Azar, Francois Civil
Produktionsjahr: 2014
Produktionsland: Großbritannien | Irland | USA
Kinostart: 27. August 2015
FSK: 12
Genre: Komödie, Musikfilm, Tragikomödie
Facebookfacebook.com/Frank.DerFilm


Im Verleih der Weltkino Filmverleih GmbH, Karl-Tauchnitz-Straße 6, 04107 Leipzig www.weltkino.de

 

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