15. Juli 2017

You are here: / Allgemein / Kino / Escobar – Paradise Lost … Kinostart: 09.Juli 2015

Escobar – Paradise Lost … Kinostart: 09.Juli 2015

Escobar – Paradise Lost  … Kinostart: 09.Juli 2015

ESCOBAR – PARADISE LOST ist ein packender Thriller, der – gepaart mit einer romantischen Liebesgeschichte – episch und mitreißend aus dem Leben des berüchtigten Drogenbarons erzählt. Perfekt besetzt mit Benicio del Toro (TRAFFIC – MACHT DES KARTELLS, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, CHE) als Pablo Escobar sowie Josh Hutcherson (DIE TRIBUTE VON PANEM, MITTERNACHTSZIRKUS) und Brady Corbet (THIRTEEN, FUNNY GAMES).

Kurzinhalt:

Der junge Surfer Nick Brady (Josh Hutcherson) will sich gemeinsam mit seinem Bruder Dylan (Brady Corbet) an der kolumbianischen Küste den Traum von einer eigenen Surfschule erfüllen. Dort verliebt sich Nick in Maria (Claudia Traisac), die Nichte des berüchtigten kolumbianischen Drogenba- rons Pablo Escobar (Benicio del Toro). Das anfänglich unbeschwerte Liebesglück – wohlwollend geduldet vom mächtigen „Patrón“ – ist jedoch nicht von Dauer. Marias skrupelloser Onkel führt einen blutigen Kampf gegen die kolumbianische Regierung. Mehr und mehr lässt sich der unbedarfte Nick in die schmutzigen Machenschaften des Medellín-Kartells verstricken, bis Escobar schließlich seinen neugewonnenen „Sohn“ vor eine folgenschwere, tödliche Entscheidung stellt…

Andrea di Stefanos packender Thriller ESCOBAR – PARADISE LOST gehört zu jenen Gangsterepen, die auch deshalb lange nachwirken, weil ihre Geschichten nur teilweise fiktiv sind. Basierend auf dem Leben des Drogenbarons aus Kolumbien, der als gefürchteter Kopf des Medellín-Kartells den weltweiten Kokainhandel beherrschte, verbindet der italienische Schauspieler und Regisseur atmosphärisch dunkle Thriller-Atmosphäre in der Tradition von Francis Ford Coppolas „Der Pate“ mit einer bewegenden Love-Story über ein naives junges Pärchen, das in den Bann eines Schwerverbrechers und moralisch auf Abwege gerät. Nach der Welturaufführung beim Toronto Film Festival 2014 und seiner US-Premiere in Telluride, wo die Branchenbibel „Hollywood Reporter“ den Film als „kraftvoll, beeindruckend und hochspannend“ lobte, startete ESCOBAR – PARADISE LOST bereits erfolgreich in Ländern wie Frankreich, Spanien und Kanada. Einhellig wurde dem hervorragend besetzten Benicio del Toro in der Titelrolle bescheinigt, dass er seinem Ruf, einer der besten Schauspieler seiner Generation zu sein, erneut gerecht wird: mit seiner unvergesslichen Darstellung eines ebenso charismatischen wie furchterregenden Gangsterbosses!

ÜBER PABLO ESCOBAR:

Pablo Emilio Escobar Gaviria wurde am 1. Dezember 1949 geboren. Sein Vater war Bauer, seine Mut- ter Lehrerin. Armut war das tägliche Brot der Familie. Pablo und seine sechs Brüder und Schwestern wuchsen in ärmlichen Verhältnissen auf. Als Teenager klaute er Autos und Grabsteine. Um mehr Geld zu verdienen, arbeitete er mit 20 für einen Schmuggler, der ihn zu immer skrupelloseren Verbrechen animierte, darunter auch Entführungen. Schließlich kam der Drogenschmuggel. „Ich war jung“, sagte er rückblickend. „Ich wollte leben und war ehrgeizig. Damals wusste ich nichts über Drogenschmuggel. Aber ich lernte einen jungen Gringo in einer Disco in Medellín kennen. Er hatte ein Flugzeug und wollte ein bisschen Kokain kaufen. Und so traf ich meine Entscheidung. Wir fingen an, ihm die gewünschte Ware zu liefern. Der Job hatte so gut wie keine Risiken und war profitabel. Obendrein musste man niemanden umbringen, das war mir sehr wichtig.“
1975 stieg Pablo Escobar in großem Stil in das Drogengeschäft ein. Ein Jahr später wurde er wegen des Besitzes von 18 Kilogramm Kokain verhaftet. Wieder in Freiheit, weitete er seine Aktivitäten systematisch aus. Er begann damit, Drogen in Autoreifen zu verstecken und war einer der ersten, die sogenannte Mulis einsetzten: Menschen, die Drogen in ihrem Körper transportieren. Escobar über- nahm nach und nach die Herrschaft über den gesamten Drogenhandel seines Landes und schaltete Behördenvertreter aus, indem er sie bestach oder umbringen ließ. Anfang der 80er Jahre riss Escobar die Herrschaft über das Medellín-Kartell an sich. 1982 wurde er als liberaler Politiker sogar ins Parlament gewählt. Doch die politische Elite des Landes stellte sich gegen ihn, und er antwortete mit einer grausamen Terrorkampagne.
Escobar fürchtete sich scheinbar vor niemandem, insbesondere nicht vor Richtern oder Journalisten, und mit der Zeit begannen sich Mythen um seine Person zu ranken. 1989 ließ er drei Präsident- schaftskandidaten ermorden und belegte auf einer Liste der reichsten Menschen der Welt den sieb- ten Platz. Mit seinen Geschäften verdiente er schätzungsweise bis zu 30 Milliarden Dollar im Jahr. In den Augen derer, denen er mit seinem Geld half, war Pablo Escobar ein Heiliger; er ließ mehr als 500 Häuser bauen, außerdem Krankenhäuser und Schulen. Für alle anderen war er eine Bedrohung und ein Krimineller. Er soll für Tausende von Morden verantwortlich sein. Sein Netzwerk – das größte seiner Zeit – reichte von Peru und Bolivien über die USA bis nach Europa und Asien und flutete dort die Märkte mit Drogen. Auf ihrem geschäftlichen Höhepunkt exportierte seine Organisation täglich circa 15 Tonnen Kokain.
1991 stellte er sich den Behörden, weil sich Kolumbien im Gegenzug verpflichtete, ihn nicht an die USA auszuliefern. Lange blieb er jedoch nicht hinter Gittern. Bereits im darauffolgenden Jahr gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis und eine neue Welle der Gewalt nahm ihren Lauf. Damals belief sich die Zahl seiner Auftragskiller – bekannt als los sicaros – angeblich auf 3000 Mann. 1992 wurden 6662 Menschen in Medellín auf offener Straße ermordet, Hunderte verschwanden spurlos. Die ko- lumbianischen Behörden starteten mit Unterstützung des CIA, des FBI und sämtlicher US- Sicherheitsdienste eine regelrechte Menschenjagd. Es gab mehr als 20.000 Durchsuchungen, an de- nen rund 2000 Polizisten und Soldaten beteiligt waren. Am 2. Dezember 1993 wurde der Kartellboss schließlich ausfindig gemacht und von Scharfschützen erschossen. Millionen nahmen an seiner Beer- digung teil. 1995 löste sich seine Organisation auf. 20 Jahre nach seinem Tod bat seine ältere Schwes- ter um Vergebung, weil sie nicht früher gehandelt hatte. Sein Grab ist heute noch Wallfahrtsstätte und ein beliebtes Touristenziel.

Escobar-Paradise Lost - FilmplakatESCOBAR – PARADISE LOST 

Ein Film von Andrea di Stefano

Mit Benicio del Toro, Josh Hutcherson, Claudia Traisac, Brady Corbet u.v.a.

Kinostart: 09. Juli 2015

Im Verleih:

Alamode Filmdistribution
Dachauer Straße 233
80796 München
Web: www.alamodefilm.de

Leave a comment

Your email address will not be published. Required fields are marked ( * ).