29. Mai 2016

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Es fetzt. Django 3000 mit neuer CD „Bonaparty“

Django3000

„Verrückt“, war mein erster Gedanke, als ich die Jungs von Django 3000 zum ersten Mal live gesehen habe. Positiv verrückt, muss ich hinzufügen. Denn wenn man die Musik und die Bühnenauftritte der Band nicht kennt, dann ist man erst einmal geflasht. Was einem von der Bühne aus entgegenkommt, ist neben geballter Energie ein unverwechselbarer Sound, der einerseits irgendwie total irre, andererseits aber auch irgendwie genial ist. Die Mischung macht’s: Django3000 mischen die kulturell unterschiedlichsten Sounds – da will man gleichzeitig Wodka-Gläser an die Wand werfen, Schuhplatteln und in inniger Umarmung mit anderen einfach auf und ab springen.

Das genau scheint das Erfolgsrezept der Band aus dem Chiemgau zu sein: Scheiß auf vorgegebene Muster, scheiß auf musikalische Vorgaben, scheiß auf den Einwurf „Na, diese Stilrichtungen könnt ihr jetzt wirklich nicht vermischen“. Denn genau diese Mischung aus bayerischen Texten, Disco-Elementen, wildem Geigenspiel, das an russische, ausgelassene Feste erinnert, einer gehörigen Portion Polka und dem verrückten Flair der Gypsy-Musik geht von den Ohren direkt in die Beine. Stillhalten geht nicht. „Wuid und laut“ mögen sie es, sagt das bayerische Quartett – und genau das bekommt man auch auf dem neuesten Album „Bonaparty“ zu hören. Es fetzt.

Django3000 beitragsbild 1Am 30. Januar erscheint das neue Werk, das nach Wodka, Tabak und Kaviar klingt. Irgendwo dazwischen befindet man sich selbst auch, wenn man sich die CD anhört. Die 12 neuen Songs (plus zwei Bonustracks) reißen ad hoc aus dem Alltag und nehmen mit auf eine skurrile Reise durch die musikalisch kulturelle Vielfalt. Man hört ihnen an, dass sie in den letzten Jahren viel gereist sind, Eindrücke in sich aufgesogen und auch viel Party gemacht haben – gepfeffert mit modernen Stilelementen, die auch die musikalische Weiterentwicklung der Band zeigen. Definitiv einzigartig ist das Album „Bonaparty“ geworden – der guten Laune, den eingängigen Sounds und der ansteckend verrückten Mischung aus Neuem und Gewohntem kann man sich einfach nicht entziehen. Bayerische Texten oben drauf und ein herrlich sympathischer „Dachschaden“ – we like!

Live gibt’s Django 3000 übrigens am 19. März in der Muffathalle zu sehen!

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