19. November 2016

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Eröffnung des NYMPHENBURG STORE

Am 08. November 2010 eröffnete die Porzellan Manufaktur Nymphenburg ihren neuen Flagship Store im Hotel Bayerischer Hof in München.

Der Standort der neuen Verkaufsräume ist ein bewusstes Bekenntnis zu den Bayerischen Wurzeln von Nymphenburg, der Porzellan Manufaktur des Bayerischen Königshauses, die – 1747 gegründet – bereits seit 1761 ihren Sitz im Nördlichen Schlossrondell in München hat.

Mit der Neueröffnung positioniert sich Nymphenburg an einem weiteren zentralen Dreh- und Angelpunkt des exklusivsten Münchener Einzelhandels. Zum Verkaufsstart wird ein besonders schönes Konvolut an Tierfiguren gezeigt, unter anderem einige seltene Pferdeskulpturen, die nicht nur für Münchener Nymphenburg Sammler interessant sein dürften: Schon Anfang des 20. Jahrhunderts hat die Porzellan Manufaktur Nymphenburg in der Gestaltung von Tierfiguren einen internationalen Ruf erlangt. Aktuelles Design ist mit Kollektionen von Patrik Muff, Ruth Gurvich oder Konstantin Grcic für Nymphenburg vertreten.
In Anlehnung an die 260jährige Manufakturgeschichte schlägt das Interior Design den Bogen zwischen Tradition und zeitgenössischer Moderne. Die federführenden Gestalter, Alf Hackenberg und Martin Langkau von SIGNCE, haben ein Konzept entwickelt, das den historischen Kontext ins neue Jahrtausend führt.

Wie gegossenes Porzellan schlängeln sich feine Schlieren aus elfenbeinfarbenem Acryl über den Boden aus Eichenholz, in den zu diesem Zweck eigens künstliche Fugen eingearbeitet wurden. Der Weg führt vom schlichten Entree mit boutique-artigem Charakter in den hinteren Bereich, der – geprägt von kostbarsten Materialien wie Seidentapeten, feuergeflammtem Granit und  Mahagonihölzern – royale Opulenz ausstrahlt.

Ein zentraler Block, der bis 2011 mit Lithophanien aus Nymphenburg Porzellan verkleidet wird, dominiert als Verkaufstheke den Hauptraum. Dieser ist mit historischen, behutsam restaurierten Möbeln aus den Beständen der Manufaktur ausgestattet, die als Displays eine neue Verwendung finden sowie schlichten, eigens entworfenen Präsentationstischen. Erlesene Details wie Porzellanknäufe in Form kleiner Köpfe der Figurengruppe Commedia dell’ Arte von Franz Anton Bustelli (1759/60) für Schubladen und ausziehbare Tablare zitieren das Formen-Repertoire der Manufaktur, das heute rund 20.000 Entwürfe umfasst.