17. August 2017

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Die Rote Bühne Nürnberg … Burlesque and more

Zwischen Glamour, ein wenig Hollywood in Nürnberg und Vorkriegsgeschichte

Sie gehörten zu den ersten in Deutschland: Das Nürnberger Kleinkunsttheater „Rote Bühne“ im Stadtteil St. Peter im Keller eines Backsteinbau-Hinterhofes sorgt neben engagierter Kleinkunst vor allem mit seiner stilvollen Burlesque-Show seit vielen Jahren für Furore. Denn damit gehört die rote Bühne zu den ersten, die diesen Trend nach Deutschland geholt haben. Mit der Theaterleiterin Julia Kempken haben wir über ihre Erfolge, die Schattenseiten und ihre weiteren Pläne gesprochen:

magazine4: Ihr seid mit euren aktuellen Programmen wie „A Night at the Cotton Club“ oder der „Burlesque-Comedy-Show“ mittlerweile sehr erfolgreich, im 7. Jahr der Burlesque-Show gibt es gar ein Best-Off. Wie kamst du auf die Idee dazu, hatte das auch mit dem Namen „Rote Bühne“ zu tun?
Julia Kempken: Als ich das Theater 2006 gegründet habe, noch bevor ich selber mit Burlesque in Kontakt kam, hatte ich die Idee, ein Theater zu gründen, das es so in Nürnberg noch nicht gab: Ein Kleinkunsttheater mit wirklich hohem Niveau und professioneller Technik, weil ich selber immer das Problem hatte, einen Veranstaltungsort für meine Programme zu finden. Nachdem ich die Räume für die Tanzschule aber hier schon hatte, war es naheliegend, das Theater hier auch zu platzieren. Der Name „Rote Bühne“ hatte sich aus dem Interieur ergeben. Die Tanzschule hatte schon rote Wände, einen roten Teppich, rote Vorhänge, denn gerade im Souterrain sollte überhaupt kein Keller-Feeling aufkommen, man sollte sich hier wirklich wohlfühlen und so hatte ich mich für die Farbe Rot entschieden, die ich konsequent durchgezogen habe. So hat sich der Name, erst „Rotes Theater“, dann „Rote Bühne“ ergeben.
magazine4: Wie kam es dann zum Burlesque-Programm?
Julia Kempken: Zwei Jahre später hat mich Sweet Chilli gefragt – sie war Tanzlehrerin an der Schule – ob sie hier Burlesque unterrichten könnte, denn sie hatte das gerade in New York kennengelernt. Dann habe ich mich schlau gemacht, was Burlesque eigentlich ist und festgestellt, dass das ziemlich deckungsgleich ist mit dem, was ich schon seit frühen Jahren mache. Ich habe immer gerne Varieté-, Stepptanz- und Comedyprogramme gemacht, damals noch mit Oliver Tissot zusammen, als ich als Straßenkünstlerin angefangen hatte. Ich habe immer die Kunst der 20er, 30er Jahre verehrt, die Jazzmusik, gerne Korsagen getragen, die alten Hollywood-Glamour-Stars und auch meine Programme immer in diese Zeit platziert. Da hat das mit der Burlesque wunderbar reingepasst. Es geht mit dem Strip-Tease noch einen Schritt weiter, natürlich nicht bis zum Allerletzten, aber zumindest ein Stückchen weiter, als ich das bis dahin gemacht hatte. Gemeinsam mit Sweet Chilli bin ich auf die Idee gekommen, dass wir das nicht nur unterrichten, sondern auch mal zeigen, wenn ich hier schon die Bühne habe. Ursprünglich war angedacht, bei einer Mixed-Show eine Nummer zu machen. Brittina traute sich nicht alleine und bat mich, sie mit ihr zusammen zu machen. Dann hatte ich aber ganz schnell die Idee, auch noch andere Künstlerinnen zu fragen, denn ich kenne ganz viele, die super erotisch tanzen können, die eine tolle Performance machen oder singen können und habe die gefragt, schaut euch das mal an, was Burleske ist, allerdings müsstet Ihr euch ein bisschen mehr ausziehen.
magazine4: Wie haben die Kolleginnen reagiert?
Julia Kempken: Ich habe nur offene Türen eingerannt! Die waren alle sofort begeistert und ich hatte ganz schnell ein Ensemble zusammen, mit denen ich dann 2008 die erste Show gemacht habe. Das hat dann endlich auch die Presse unterstützt, nachdem wir zwei Jahre vorher nicht wahrgenommen wurden, aber es ist tatsächlich so: „Sex sells“, und die Fotos mit Frauen in Korsagen und Strapsen waren dann plötzlich in der Zeitung, selbst in unseren seriösen Nürnberger Nachrichten. Uns hat das wahnsinnig Spaß gemacht und wir dachten, wir probieren das aus, wir trauen uns mal was, haben das aber nicht so ernsthaft verfolgt, wir haben ja auch alle noch unsere anderen Tätigkeiten gehabt.
magazine4: Aber Ihr habt weiter gemacht.
Julia Kempken: Ja, das hat so eingeschlagen und uns selbst viel Spaß gemacht! Schwuppdiwupp war das unser Kassenknüller, unser Zugpferd, das hat Vor-, aber auch Nachteile. Die Presse hatte es gut aufgegriffen, die Zuschauerzahlen stimmen, aber wir waren imagemäßig schnell in einer Ecke drin, vor allem bei den Leuten, die noch nie hier waren und das nur vom Hörensagen kennen und ganz andere Vorstellungen haben über das, was wir machen. Denn es gibt leider auch weniger stilvolle Burleske, im Internet zum Beispiel. Und der Nachteil für uns ist eben, dass es etliche gibt, die uns für einen Schmuddelverein halten. Manche Fördermitglieder bekommen zu hören: „Was, Du bist in so einem Sauverein?“
magazine4: Wie bitte?
Julia Kempken: Ja, wirklich. Die müssen dann erst mal erklären, was das hier ist. Denn sobald es was mit Strip-Tease ist, geht bei manchen die Klappe runter. Mein Anspruch und der unseres Kulturvereins ist es, ein breites Angebot zu haben, dass wir auch Kabarett hier haben, dass wir Theaterproduktionen und Konzerte haben. Dafür ist es in der Tat manchmal schwierig, hier Publikum reinzukriegen. Ich habe oft die tollsten Künstler hier, auch von außerhalb und die fantastisch gut sind. Aber da berichtet die Presse auch nicht drüber, wir können uns ja auch nicht so viel Werbung leisten. Da sitzen dann manchmal nur 30 Leute hier, was ein bisschen schade ist. Die, die da sind, sind begeistert und wundern sich, dass es nicht mehr sind.
magazine4: Das heißt, Ihr müsst – wie in vielen freien Berufen üblich – eine Mischkalkulation machen, also mit den gut gehenden Shows die anderen Programme unterstützen?
Julia Kempken: Es ist eher das kommerzielle Produkt, mit dem wir andere Programme unterstützen. Wir haben ja vor zwei Jahren ziemlich ums Überleben kämpfen müssen. Das sieht jetzt glücklicherweise wesentlich besser aus. Die Zuschuss-Situation hat sich verbessert, auch die privaten Spender, die Fördermitglieder sind mehr geworden, so dass wir jetzt wieder mehr Programm machen können z. B. so was wie den Talentewettbewerb „Frisch, frech, frei..“. Die Zuschauer stimmen ab, wen sie am besten an dem Abend fanden und es gibt jeden Abend einen Pokal, den Triple-F-Award, zu gewinnen und am Ende des Jahres gibt’s auch einen Jahresendausscheid und noch € 300,- Preisgeld für den Gewinner. Das geht quer durch alle Sparten, egal ob Songwriter, Comedy, Poetry, Gesang und die müssen auch nicht alle nur jung sein; es bekommen spätere Quereinsteiger ebenso eine Chance.
magazine4: Vor vier Jahren hast Du mit einigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern den Kulturverein „Rote Bühne e.V.“ gegründet, was hat sich dadurch für dich, aber auch die rote Bühne geändert?
Julia Kempken: Die Zuschuss-Situation hat sich deutlich verbessert, weil man als gemeinnütziger Verein besser dasteht, es herrscht mehr Transparenz. Auch die Fördermitglieder bringen Geld rein, außerdem haben wir drei Vereinsmitglieder gewonnen, die nun sehr aktiv ehrenamtlich hier mitarbeiten.
magazine4: Ist damit die Zuschuss-Situation jetzt dauerhaft gesichert?
Julia Kempken: Dadurch, dass wir jetzt mit einer festen Stelle im städtischen Haushalt eingeplant sind, ist das nachhaltig, auch wenn die Höhe des Zuschusses längst noch nicht ausreichend ist, um stabil arbeiten zu können. Wir erhalten jetzt einen Jahresetat von € 13.500,-. Eine Vollzeitstelle können wir uns z. B. nicht mehr leisten, wir mussten unserer Vollzeitkraft vor zwei Jahren kündigen und arbeiten jetzt auf 450,- Basis mit Studentinnen und Studenten zusammen, das funktioniert auch gut.
magazine4: Was wundert dich eigentlich mehr? Dass du immer wieder um Zuschüsse bangen musst oder dass du sie immer wieder bekommst?
Julia Kempken: Naja, man bekommt das nicht einfach so, sondern muss unheimlich viel dafür tun: Lobbyarbeit wie Termine machen mit Stadträten, mit Bezirksräten, man muss immer wieder einladen, die Leute persönlich sprechen und zeigen, was wir hier machen, um Fördermitglieder werben und ganz viel Arbeit leisten. Es wundert mich eher, dass ich noch nicht schlapp gemacht habe. Und die vielen Bereiche wie Bühne, Tanzschule und die Familie immer wieder unter einen Hut kriege.
magazine4: Das ist das Stichwort: du hast vier Kinder, die Tanzschule, die Rote Bühne, den Kulturverein, kannst du eigentlich für eine halbe Stunde ruhig auf dem Sofa sitzen?
Julia Kempken: Ja, ich kann gut abschalten, glücklicherweise gut schlafen und achte immer wieder auf genug Schlaf. Aber Freizeitaktivitäten wie ins Kino gehen, eine Fahrradtour machen oder Squash spielen sind bei mir nicht drin. Sport habe ich hier während der Arbeitszeit genug (lacht). Ich kann auch gut zwischendurch Powernapping (das gute alte Mittagsschläfchen, d. Red.) machen.
magazine4: Was sind deine nächsten Ziele und Vorhaben?
Julia Kempken: „Die Blechtänzerin“. Das ist eine Musiktheaterinszenierung, ein Stück, das speziell für die Rote Bühne geschrieben wird. Ich schreibe es zusammen mit Christian Schidlowsky, der das Theater Pfütze in Nürnberg aufgebaut hat. Wir planen eine Art Mini-Musical mit Live-Band, das aber einen ernsten Hintergrund hat. Es spielt nämlich in Nürnberg im Jahre 1932, kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Ort der Handlung ist ein Theater, das sich in den Kellerräumen der Bingspielwarenwerke befindet, damals der größte Blechspielzeughersteller der Welt und just der Ort, in dem wir uns jetzt hier befinden, denn das ist genau noch die alte Spielzeugfabrik.
magazine4: Das war hier?
Julia Kempken: Ja, das war hier in diesen Räumen, wo wir mit unserer Bühne sind. Das kleine Theater wird also geleitet von der alternden Diva Elisabeth Blechschmidt, die Künstler aus aller Welt um sich schart und frech-frivole Programme, politisches Kabarett, Jazzkonzerte macht und man kann sich gut vorstellen, bei wem sie damit im Jahre 1932 aneckt und ganz schnell als entartet gebrandmarkt wird. Wir wollen zeigen, wie sie diese Gratwanderung hinkriegt, wie sie das Theater erhält, wie sie die Künstler schützt, die quasi ihre Familie sind.
magazine4: Das heißt ihr berücksichtigt historische Tatsachen?
Julia Kempken: Ganz genau. Meine Mutter ist Stadtführerin und hat einen riesigen Stapel Bücher über diese Zeit in Nürnberg. Da macht es mir großen Spaß, dazu zu recherchieren.
magazine4: Das Stück erinnert ein wenig an Brecht.
Julia Kempken: Klar, Brecht ist natürlich immer ein tolles Thema. Bei der Musik suchen wir uns auch Titel raus, die bekannt sind und dazu passen, u.a. Musikstücke zur Zeit Brechts und von Kurt Weill. Auch aus der alten Jazzmusik bedienen wir uns. Es soll eine Mischung sein: einerseits ist es die Theater-Show und andererseits, was privat hinter der Bühne passiert. Das ist das Prinzip wie bei einer Cabaret-Show, bei der ein ernster Hintergrund mit Humor und Unterhaltungswert vermittelt wird. Und ich denke, dass die Zeit reif ist dafür, man kann über diese Zeit wieder Witze machen, ohne dass es platt ist. Im März nächsten Jahres ist Premiere. Und im Januar/Februar 2016 gibt’s auch wieder eine neue Burlesque-Show.
magazine4: Wie kam es zu dieser Idee mit der Blechtänzerin ?
Julia Kempken: Durch die Arbeit an unserem aktuellen Programm des „Cotton Club“, wo wir eine Live-Band haben. Da gibt’s auch eine Rahmenhandlung, die in der gleichen Zeit, nämlich 1931, spielt. Levi Strauss aus der Region hat mich ebenso inspiriert. Toll wäre es, wenn es uns gelingen könnte, zu transportieren, wie die Zeit und die Geschichte damals war. Dafür machen wir jetzt auch Fundraising, sammeln also Gelder ein zur Unterstützung, denn wir arbeiten mit professionellen Darstellern, müssen acht Wochen lang täglich proben und die Live-Band bezahlen.
magazine4: Nach welchen Kriterien stellt ihr Bühnenprogramme zusammen?
Julia Kempken: Die künstlerische und professionelle Qualität ist wichtig, dann sollte es nicht total Mainstream sein und natürlich wollen wir auch die local heros hier haben. Die ganz großen Stars kriegen wir natürlich nicht, die treten dann in der Komödie Fürth oder im Gutmann (ein großes Lokal mit Veranstaltungen am Dutzendteich, d. Red.) auf. Wir versuchen uns auch abzusetzen vom Burgtheater, also politisches Kabarett machen wir nicht. Wichtig ist mir gute Unterhaltung, auch wenn das in Deutschland immer noch nicht so wertgeschätzt wird.
magazine4: Was hat dich zuletzt überrascht?
Julia Kempken: Dass uns die Sparkasse tatsächlich Geld gibt für unser Projekt der Blechtänzerin, obwohl wir die früher schon so oft gefragt haben.
magazine4: Siehst du dich mehr als tanzende Kulturvermittlerin oder als kulturvermittelnde Tänzerin?
Julia Kempken: Die Tänzerin ist eher nebensächlich für mich, ich sehe mich mehr als Sängerin und Schauspielerin, die auch ganz gut tanzen kann. Ich bin auch Tanzpädagogin und Leiterin der Tanzschule und der roten Bühne. Aber was mir am allerwichtigsten ist, ist die Verwirklichung eigener künstlerischer Ideen; Programme mit anderen Künstlerinnen und Künstlern zusammen. An zweiter Stelle steht für mich gleich, das Theater weiter nach vorne zu bringen. Denn der Ort ist mir sehr ans Herz gewachsen. Als wir vor zwei Jahren kurz vor der Schließung standen, hat es mich schon sehr aufgebaut, dass Viele gesagt haben zu mir, wie schade das wäre.
magazine4: Was wäre, wenn das Fortbestehen der roten Bühne auf alle Zeiten wirtschaftlich gesichert wäre?
Julia Kempken: (lacht wieder) Das wäre wunderbar, da würde ein Traum wahr werden. Denn damit kann man einen Ort schaffen, der weiter lebt, auch wenn ich mal nicht mehr bin. Denn das hier ist immer noch eine Zwischenlösung, auch wenn es sehr gemütlich ist. Aber diese Gemütlichkeit kann man woanders auch schaffen. Ein eigenes Theater wäre schon mein Fernziel, so wie bei den anderen freien Bühnen, mit fest installierter Technik, vielleicht ein bisschen größer, eine zentralere Lage, in Verbindung mit Gastronomie, das wäre prima.

Liebe Gäste, liebe Freunde des Theaters rote Bühne,

rote bühne kulturvereinerneut gibt es erfreuliches zu berichten! Wir werden im Jahr 2015 insgesamt 53 Vorstellungen über unsere kleine aber feine Bühne laufen lassen. Dank der finanziellen Unterstützung durch unsere mittlerweile über 100 Fördermitglieder, privaten Spendern und einer deutlichen Etaterhöhung der Stadt Nürnberg konnte der Verein das Minus aus den Vorjahren ausgleichen. Wir konnten die Vorstellungszahl wieder erhöhen, unsere Nachwuchsreihe „..frisch, frech, frei!“ wieder aufnehmen und hatten eine durchschnittliche Zuschauerzahl von mehr als 90 pro Vorstellung. Neben unseren überregional bekannten und beliebten Burlesque Shows konnten wir eine neue Eigenproduktion erfolgreich etablieren: „A Night at the Cotten Club“, eine Musik-Revue mit der 10-köpfigen Bigband „Jazz Rebels“ unter der Leitung von Julia Kempken und mit frivolen Charleston Tänzerinnen, Burlesque Diven, Gangstern und Polizisten… mit insgesamt 20 beteiligten Künstler/innen, die unsere Zuschauer in die 20er-30er Jahre entführen, an einen geheimen Ort, an dem die Prohibition geschickt unterwandert wurde und trotz schwerer Krisen die Lebensfreude, die Lust und das Laster nur so blühten. Der 7.Ball Burlesque findet am 21.11.statt, zum ersten Mal heißt es: „Schiff ahoi… auf der Mississippi Queen!“. Ein weiteres Highlight wird sicher wieder der Auftritt der Tonic Sisters im November sein, die wir dieses Jahr für zwei Termine gewinnen konnten (rechtzeitig Karten sichern!). Nürnberg Premiere feiern Annette Kruhl und Margret Gilgenreiner mit ihren neuen Soloprogrammen und die Pianotöne sind mit ihrem Swingical „S.O.S. auf der Ms Gershwin“ zum ersten Mal zu Gast bei uns.

Unsere Spielzeit beginnt am 12. September mit unserem Spätsommerfest und führt uns über Weihnachten, Silvester bis rein in den Januar! Wir freuen uns auf jede Menge alte und neue Freunde, die unsere Bühne mit ihren Programmen zu dem machen, was sie ist: ein Kleinkunstjuwel in der Metropolregion!

Die Blechtänzerin

Spendenprojekt 2015 – „Die Blechtänzerin“

Dringend finanzielle Unterstützung brauchen wir noch für unsere bisher aufwendigste Inszenierung, geplant für März 2016 mit einem Produktionsvolumen von ca. 67.000 €. Eine eigens für unser Haus geschriebene Musiktheaterproduktion mit dem Titel „Die Blechtänzerin“ mit 4 Musikern und 6 Darstellenden. Das Stück spielt im Nürnberg des Jahres 1932, kurz vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, in den Räumen der damaligen Bing Spielwarenwerke, dem ehemals größten Blechspielzeugfabrikanten der Welt. Hier befindet sich heute das Theater rote Bühne.
Die Schauspielerin, Chansonette und Kabarettistin Elisabeth Blechschmidt gründet in den Kellerräumen der Fabrik ein kleines Theater, in dem sie Künstler/innen aus aller Welt beschäftigt. Solange, bis die Vielfalt ihres Ensembles und die Inhalte ihrer frechen und frivolen Programme sowie Jazzkonzerte für Elisabeth nd ihre Bühne zum Verhängnis werden, da sie das politischeJazzkonzerte für Elisab Interesse auf sich zieht. Die Nationalsozialisten drohen dem Theater mit Schließung, woraufhin sich Elisabeth und ihre Darstellenden auf eine gefährliche Gratwanderung begeben…

Sollten Sie unser Projekt unterstützen wollen, können Sie gerne eine Projektmappe bei uns anfordern.Unser Dank gilt der Staedtler Stiftung, der Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg, der Firma Südrohr GmbH und Fördermitgliedern, die bereits feste Gelder dafür zugesagt habennd ihre Bühne zum Verhängnis werden, daDie Blechtänzerin sie das politischeJazzkonzerte für Elisab Interesse auf sich zieht. Die Nationalsozialisten drohen dem Theater mit Schließung, woraufhin sich Elisabeth und ihre Darstellenden auf eine gefährliche Gratwanderung begeben…

Sollten Sie unser Projekt unterstützen wollen, können Sie gerne eine Projektmappe bei uns anfordern.Unser Dank gilt der Staedtler Stiftung, der Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg, der Firma Südrohr GmbH und Fördermitgliedern, die bereits feste Gelder dafür zugesagt haben.

im Web: www.rote-buehne.de

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