29. August 2017

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Die Magie der Worte

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Kommunikationsplanet Merkur ist rückläufig. Bis achten August. Die Astrologiekundigen unter uns wissen, dass man dreimal im Jahr drei Wochen lang gut daran tut, keine Verträge abzuschließen, keine Fortbewegungsmittel oder technischen Geräte zu kaufen. Briefe gehen verloren, Anrufe werden nicht beantwortet, die Dinge geraten ins Stocken. Und erst die Missverständnisse! Ständig kriegt jemand etwas in den falschen Hals oder treffender gesagt, ins falsche Ohr. Denn Worte bewegen etwas, im Guten wie im Schlechten. Nicht umsonst gibt es für bestimmte rituelle Handlungen wie beispielsweise Hochzeiten, Gerichtsurteile, Konfirmationen, Richtfeste oder Geburtstage ganz bestimmte Formeln, die ausgesprochen werden. Wie bei vielen alten Gebräuchen denken wir gar nicht mehr darüber nach, dass und warum es so ist. Beginnen wir bei den Märchen – wie viele Zauberworte und Lösungssprüche werden da benutzt! Denken wir an die dreizehnte Fee, das Knusperhäuschen, Jorinde und Joringel, der Fischer und seine Frau. Es gibt fast kein Märchen ohne machtvolle Worte, die etwas lösen oder bewirken sollen.

Wie achtsam gehst du mit deinen Worten um?  Setzt du Worte bewusst ein oder lässt du sie einfach herausplätschern, wie sie dir in den Sinn kommen? Gibt es bestimmte Phrasen, die du verwendest, die ganz typisch für dich sind? Haben diese Phrasen vielleicht sogar schon deine Mutter oder dein Vater verwendet und du hast sie ganz unbewusst übernommen? Wie ist dein Tonfall? Endet jeder Satz mit einem Frage- oder Ausrufezeichen? Sagst du dauernd „ähm“, „eigentlich“ und „oder so“? Es ist spannend und sinnvoll, die eigene Ausdrucksweise zu untersuchen, denn man denkt wie man spricht. Das führt uns weiter zu der Regel: „Die Welt ist, wie du denkst dass sie ist“, was nichts anderes bedeutet, als dass du dir deine Welt, dein Leben selbst erschaffst. Mit jedem Gedanken und jedem Satz. Wenn du deine Gedanken auf das richtest, was du erreichen möchtest, wird es funktionieren. Nicht sofort, das kann ich versprechen, denn ist anfangs ziemlich anstrengend, seine eigenen Muster herauszufinden und dann auch noch zu ändern. Vielleicht hast du schon diverse „Wünsch dir was und du kriegst es – Bücher“ in deinem Regal und fragst dich frustriert, warum es immer noch nicht

geklappt hat mit dem Traumpartner, der größeren Wohnung oder dem besseren Job. Aber, sorry, egal was die AutorINNen dieser Bücher dir vorgaukeln, es braucht Ausdauer und Konzentration, es ist eine Kunst und am Anfang schwierig, wie alles, was man neu beginnt. Es braucht Zentrierung, Bewusstheit und man muss Blockaden und negative Glaubenssätze überwinden, um an sein Ziel zu kommen. Aber das ist kein Grund, nicht sofort damit zu beginnen! Hör dir selbst zu, wie du mit deinen Mitmenschen sprichst, mit PartnerIN, Kindern, FreundINNen, Eltern, DienstleisterINNEn, HandwerkerINNEn. Und wenn du Lust hast, das ganz intensiv zu tun, in meiner Selbsterfahrungsgruppe sind noch wenige Plätze frei. Ich wünsche einen wunderschönen Restsommer.

Ursula Yngra Wieland, PhönixX Lebenscoaching