28. Oktober 2017

You are here: / Kino / Die Dokumentation DER BERND

Die Dokumentation DER BERND

Bildschirmfoto_2012-06-27_um_16.26.29.png

Vier Jahrzehnte hat er das deutsche Kino geprägt wie kein anderer: Bernd Eichinger – DER Eichinger, DER Bernie, DER Bernd. Im Rahmen des Münchener Filmfestes zeigt Constantin Film erstmals die Dokumentation DER BERND.

In der Dokumentation erinnern sich Freunde und Weggefährte an ihre gemeinsame Zeit mit ihm. Darin kommen vor: Maria Callas, schlaflose Nächte, Wodka Martini und zerschmissene Gläser. Es geht um Rastlosigkeit und Besessenheit, aber auch um Schüchternheit und wie man mit Verletzungen umgeht. DER BERND erzählt, was Filmemachen ausmacht – ohne Wenn und Aber.

Martin Moszkowicz, Vorstand Film & Fernsehen der Constantin Film: „Bernd Eichinger hat uns vorgelebt, dass beim Film Erfolg ohne Leidenschaft nicht zu haben ist. Wir haben versucht, diese Begeisterung für das Kino aus der Perspektive der Menschen, die ihn begleitet haben, zu zeigen. Die Idee zu dieser Dokumentation kam von den Mitarbeitern der Constantin Film – an der Realisierung waren fast alle beteiligt.“

Inhalt: Einem so facettenreichen, ungestümen Leben und Wirken wie dem Bernd Eichingers gerecht zu werden, ist nahezu unmöglich. DER BERND ist die Betrachtung eines Mannes, dessen Existenz untrennbar verquickt mit seinem Werk war. Es ist eine Geschichte über die Sehnsucht nach Anerkennung, die Überwindung tradierter Grenzen, die phänomenalen Triumphe und die bitteren Niederlagen im Leben des größten deutschen Filmproduzenten der Nachkriegszeit. Der Film wirft Schlaglichter auf die Diskrepanz zwischen öffentlicher Person und Privatmann, Eichingers kindlicher Leidenschaft für das Filmemachen und seiner inneren Konflikte, die als sein Antrieb dienten. Es ist eine persönliche Rückschau seiner Weggefährten auf einen Mann der zeitlebens polarisierte, einem Macher und Künstler, der im Spannungsfeld zwischen WERNER – BEINHART und DER NAME DER ROSE vollends aufging.

Termin: Mittwoch, 4. Juli, 20:00 Uhr im Mathäser 6 und im Gloria Filmpalast