3. August 2017

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Das „MAKING OF“ zu dem HELLOWEEN Video „My God Given Right“ … Interview and more

Süßes oder Saures? Ein Tag backstage mit HELLOWEEN

Ein Tag, um den uns zweifellos alle „HELLOWEEN“ Fans & Metal-Freaks beneiden: Einmal dabei zu sein, wenn ein Musikvideo entsteht und dabei die Band kennenlernen zu dürfen.
Ein Tag voller Spaß, Spannung und Schokolade – mehr kann das Ü-Ei auch nicht.
Was jetzt nach einem lockeren Arbeitstag klingt, ist in der Realität jedoch harte Arbeit.
Drehbeginn um 7 Uhr morgens … Drehschluss ca. 22 Uhr Abends. Als wir nach 11 Stunden bei einem Feierabendbier die Eindrücke des Tages revue passieren lassen konnten, wurde am Set noch ca. zwei Stunden weitergedreht.

Kamera ab … UND Action …

Wenn man nichts mit dem Videosektor zu tun hat, würde man sicher fragen: Wieso drehen die denn die „gleiche“ Szene nochmal, also sogar gleich viermal? Kein Wunder, dass dann alles so lange dauert.
Die Antwort steht quasi in direkter Relation zum Anspruch, und folgender Satz beschreibt es ziemlich treffend: „Beurteile Situationen niemals, in denen Du nicht selber warst“.
Wenn man letztlich das Ergebnis-Video „My god given right“ von Helloween anschaut, zeigt sich, dass es sich gelohnt hat. Nach hunderten von Musikvideos wird bei den AVA Studios GmbH Perfektion immer noch groß geschrieben, und bei den Helloween Musikern konnte man nach all den Jahren keine Spur von Langeweile oder Desinteresse entdecken. Sie leben und lieben Ihre Musik – authentisch und ohne Starallüren. Wenn man liebt, was man tut, steckt man andere damit an und weckt Begeisterung und Neugier. Das haben die fünf Kürbisköpfe definitiv bei einem Rockabilly Fan geschafft, und der Song „my god given right“ hat bereits Einzug in meine Playlist gefunden.

Helloween hat in den Jahren ihrer Erfolgsgeschichte nahezu „alles“ gesehen, eine Zeit erlebt, in denen „echte“ Musik und Rock and Roll noch gelebt wurden. Sie haben mit großen „Kollegen“ Bühnen gerockt und viele Länder gesehen; Höhen und Tiefen erlebt, wissen wie sich Erfolg anfühlt, und ebenso, wie es ist, durch die „Täler“ des Lebens zu schreiten. Es ist immer faszinierend, jemandem zuzuhören, der wirklich was zu erzählen hat … ein Stück Rock Geschichte greifen zu können. Umso schöner war es allerdings, festzustellen, dass „jemand, der alles gesehen“ hat, kein bisschen müde ist und sich trotzdem immer noch ganz „normal“ über kleine Dinge freuen kann.

Helloween Sänger, Andi Deris: „Ich hab eine totale Schwäche für Käsekuchen – aber den ohne Boden. Aber meine neue Lederjacke liebe ich auch, und die spannt fast schon ein wenig, also heute kein Kuchen … oder?!“

Helloween Gitarrist, Michael Weikath: „Schau mal, hast Du eigentlich schon gesehen, wie schön mein Gitarrengurt bestickt ist – faszinierende Arbeit.“

magazine4: „Sieht wirklich toll aus, hast Du mehrere Gitarren?“

Michael Weikath: „Ja, so ein paar.“

Darauf Andi Deris: „ Ein paar?! Der hat mehr Gitarren als manche Frauen Schuhe. Zum Teil sogar noch Original verpackt.“

Michael Weikath (schmunzelt): „Och ja… aber dafür mache ich ab und zu mal wieder einen Karton auf und denke mir: GEIL … die hab ich? Und freue mich dann.“

Über meinen Vorschlag, ein Polaroid von den jeweiligen Gitarren zu machen und es auf den Karton zu kleben, um sich „immer“ zu freuen, hat er – glaube ich – „tatsächlich“ nachgedacht.

Helloween Bassist, Markus Grosskopf: „Es ist sehr schön, viele Länder zu sehen und noch schöner, wieder Heim zukommen. Ich liebe Hamburg und bin der einen oder anderen Kneipe bis heute treu, da braucht es gar nicht soviel Neues, ich bin zufrieden“.

Helloween Schlagzeuger, Daniel Löble: „ So geht es mir mit dem Bodensee. (schaut dabei auf seine Uhr) Oh man, meinst Du, das schaffen wir heute hier bis zum Anpfiff um 20.45 Uhr? Ich bin schon ein großer Fussballfan…“

Ich denke, es wurde dann doch knapp…

Helloween Gitarrist, Sascha Gerstner: „Ich bin manchmal echt eine kleine „Muschi“ … deswegen suche ich auch gerade die Toilette und stell mich nicht einfach an die Hauswand. Weißt Du vielleicht, wo die ist?“

Resümee: sehr sympathische, „verrückt normale“ Herzblutmusiker!

Helloween - my god given rightDas gleichnahmige Album zum Titel „my god given right“ wird am 29.05.2015 veröffentlicht und ROCKT!!
Es fachmännisch zu analysieren bzw. zu zerlegen, überlassen wir anderen, die es bestimmt geben wird. Laienhaft stellt sich mir dann doch noch die Frage: Wie oft schauen wir nach, warum die Schokolade schmeckt? Sind die einzelnen Zutaten das ausschlaggebende, oder „EINFACH“, dass sie SCHMECKT?
KÜRBISKÖPFE SOUND schmeckt … ROCK ON!

Weitere Infos unter: www.helloween.org

Special Thanks zuletzt noch an die AVA Studios GmbH/ Regie & Kamera Jungs, Oli, Christian, Basti, Christoph. Ich mache es kurz: Ihr wisst ja, reden wird überbewertet  ;-) 

DANKE, dass ich einen Tag mit den „Großen“ mitspielen durfte. Bombe!

Just a perfect day… my god given right !

Video & Fotos & Text: ©magazine4/Butzer

Musik: Helloween – „my god given right“

Am 29.05. erscheint das neue Album „My God Given Right“ der Glam-Metal Band „Helloween“. Mit ihrem 15. Studioalbum, das beim Label Nuclear Blast erscheint, beweisen die Hanseaten, dass sie zurecht als die germanischen Heros des Genres gefeiert werden. Die gleichnamige Single-Auskopplung „My God Given Right“ kommt mit typischen Gitarrenriffs, Klassik-Rock- und Speed-Metal Elementen daher und hat definitiv das Zeug zu einem Ohrwurm. Oder besser gesagt: zu einem Ohr-Gewitter.

Helloween gilt als die erfolgreichste Heavy Metal Band Deutschlands. Insbesondere ihre Alben Keeper of the Seven Keys 1+2 zählen zu den meistverkauften Metal-Alben Deutschlands und haben bis heute weitreichenden Einfluss auf das Genre. Der Sound der „Kürbisköpfe“ erinnert an Glam-Metal der 80er Jahre – gemischt mit Speed-Metal und Classic-Rock-Referenzen. Vergleiche mit den Glamrocker KISS, Mötley Crüe oder Slayer liegen auf der Hand.

„My God Given Right“ gilt jetzt schon als weiterer Meilenstein der turbulenten Helloween-Ära; mit den zwei Single-Veröffentlichungen „Battle’s won“ und „Lost in America“ machten die Rocker bereits Appetit auf ihr 15. Studioalbum, das ihre 30jährige Karriere krönen soll. Die zwei „Voll auf die Schnauze“-Songs versprechen ein abwechslungsreiches Album mit gutem Songwriting und Zitaten ihrer eigenen Musikgeschichte. Ihre kritischen Texte zeigen zudem: Helloween ist nicht nur eine Hau-Drauf-Band – die Jungs haben auch wirklich etwas zu sagen. Eines kommt auf keinen Fall zu kurz: ordentlich Speed, mächtig Power und der typische Sound angesagter L.A.-Bands dieses Metiers. Helloween bleibt seinem erfolgreichen Konzept treu, lässt aber auch genug Platz für Weiterentwicklung. Die Mischung macht’s: mit opulenten Rock-Hymnen, donnernden Beats, facettenreichem Songwriting, balladesken Songs und dem von den Fans gefeierten Helloween-Style verteidigen die Kürbisköpfe ihre Position im deutschsprachigen Genre zielsicher.

Text: magazine4 Musikredaktion/ Sebastian Brandt

Hier geht es zum offiziellen Video von „HELLOWEEN – My god given right“

Video: Nuclear Blast Records/ You Tube

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