27. März 2017

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BÖMBA oder die IKEAISIERUNG des Abendlandes

Ali Khan Ikea Kolumne

Wo gehen eigentlich die Geister aus der Geisterbahn hin, wenn sie Freizeit haben?
Ich sags euch: zum Shoppen bei IKEÄ.

Dort gehen sie einen genau gezirkelten Rundgang durch die Abscheulichkeiten, die ihnen der EndkapitAlismus bietet. Beste bepferdeschwanzte Freundinnen und turtelnde Arschgreifpärchen schlendern dichtgedrängt durch die rechts und links geparkten SCHNÄPPA, die sie dann in ihrer heimeligen Einzimmergeisterbahn aufstellen und 6 Monate später beim WÖRTSTÖFFHÄF wieder gegen Entgelt entsorgen. Begleitet werden sie von ihren quengeligen Kindzwergen, die übergewichtig, böse und egomanisch schon mal ihren Vorstandsjob bei VW üben.

Es ist die Horrorstunde der zukünftigen Hausdrachen, die im Shoppingrausch jede Contenance von sich werfen, um nickenden Barträgern den Vorzug von Geisterkrippen mit Gnomausstiegshilfe in trompetenhafter Stimme zu erläutern. Am Ende der Geistergeisterbahn isst man dann, müde und entgeistert ein Essen, das vorher schon so heißt, wie es hinten wieder herauskommt: KÖTTBULLAR.

Wollte man den IS wirklich tief schädigen, würde man in dessen Einflussgebiet eine IKEÄ-Filiale eröffnen. Dort kann der geneigte Selbstmordattentäter den IKEÄ-Bombenbausatz BÖMBA kaufen und wird sich aller Voraussicht nach zu Hause, beim Versuch diesen zusammenzubauen, schon vor dem Attentat entleiben – mit dem beiliegenden KÖPFA-Selbstmordmesser.

Also, wer auf dem Oktoberfest wieder einmal Geisterbahn fährt, möge sich zukünftig nicht über die paar Euros Fahrgeld aufregen, sondern auch mal an das teure Leben der beschäftigten Geister denken.

Buuuuuuuuh ich bin ein GOISTA!

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