29. Oktober 2017

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Back to the roads: Bewusst essen auf vier Rädern. Die eat and style zu Gast in München

Back to the roads: Bewusst essen auf vier Rädern. Die eat and style zu Gast in München

Drei Tage gastierte die EAT & STYLE auf dem Gelände der Münchener Kulturhalle Zenith. Die Food- Entertainment Messe zeigte sich in diesem Jahr neben ihren Basics aus Salami, Käse und Wein, vor allem mit einem klaren Trend: regional einkaufen und bewusst essen.

Den Konsumenten ist es immer wichtiger zu wissen, woher ihr Essen kommt. „Bei den ganzen Lebensmittelskandalen in der letzten Zeit, weiß man ja schon fast nicht mehr, was man überhaupt ruhigen Gewissens essen kann“, so eine Messebesucherin. Sebastian Müller von Regional Markt, einem Online-Shop für regionale Lebensmittel in und um München verspricht: „Wenn ein Kunde Rindfleisch auf unserer Website bei einem bestimmten Bauern bestellt, dies jedoch gerade nicht verfügbar ist, bestellen wir nicht einfach anderswo, sondern rufen wir den Kunden an und fragen, ob wir eine Alternative anbieten können.“ Die Transparenz bei der Herkunft der Produkte sei enorm wichtig in dieser schnelllebigen Zeit, so Müller.

Egal, ob beim Gewürz-Anbieter Just Spices oder bei Saftmanufaktur pressbar – die Zeit der Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe scheint endgültig vorbei zu sein. Reine Zutaten und Frische sind es, worauf es heute ankommt. „Ich habe selbst eine Laktoseunverträglichkeit und da sind normale Restaurants fast unmöglich“, sagt auch Isabelle Hener. Sie hat aus ihrer Not eine Tugend gemacht und reist als Die intolerante Isi mit ihrem Food Truck durch München. Der Trend aus den USA schwappt immer mehr nach Deutschland über und auch auf der eat&STYLE gab es so erstmalig einen Food Truck Court mit Burgern, Burritos, Donuts oder eben auch dem glutenfreien Herbst-Curry bei der Isi. In München ist sie damit eine der Pioniere. „Ich möchte mobil sein und die ganze Stadt versorgen können“, sagt Hener. Das Ganze ist momentan noch eine One-Woman-Show, doch die Pläne für die Zukunft stehen bereits: „Mein Ziel ist ein kleines Café. Ich will keine Massenabfertigung, denn die Qualität spielt für mich eine wesentliche Rolle. Den Truck gebe ich aber natürlich nicht ab!“

Bericht: Christoph Schlottmann

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