23. November 2016

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20 Jahre Soul aus und in München – Soul Kitchen im Cirkus Krone

Soul Kitchen

Soul Kitchen feiert am 16.5.2015 im Cirkus Krone – Gründe gibt es reichlich …

… das 20-jährige Bestehen, die Konzerte in 20 Ländern (darunter China, Russland und Marokko) und natürlich die 20 gemeinsamen Jahre mit den treuen Fans.

Seit nunmehr zwei Jahrzehnten steht eine der erfolgreichsten deutschen Showbands auf den Bühnen im In- und Ausland. Der Name der Münchner Formation ist Programm, denn ein Abend mit diesen neun nimmermüden Ausnahmemusikern gerät zu einem Soul-Menü der Extraklasse. Die Zutaten sind so einfach wie wirkungsvoll: Hits, Hits, Hits! Heiß serviert und so kraftvoll, dass dem Zuhörer schnell klar wird: Diese Köche lieben und leben die Zubereitung ihres Soulfoods.
Die Frage, warum Soul Kitchen seit Langem zu den Flaggschiffen der Szene zählt, beantwortet sich von selbst: scheinbar mühelos gelingt es den Musikern, die Magie der Soul-Klassiker wieder aufleben zu lassen. Und das kommt an, in einem Zeitalter des Sterilen und Austauschbaren! Ebenso scheinbar mühelos gelingt es der Band bei jedem ihrer Konzerte, die Zuhörer in Hochstimmung zu versetzen, denn hier ist die Musik noch „handgemacht“ – und fährt direkt ins Ohr und in die Beine. Kompromisslos – authentisch – intensiv! Apropos fährt: welche Band kann schon behaupten, ökologisch auf Tour zu gehen? Soul Kitchen kann das, denn gereist wird, so oft es geht, mit der Bahn (außer das Equipment natürlich). Solange es logistisch machbar ist, bleibt der Bandbus in der Garage.

Am Zielort angekommen, wird ein Konzert für jeden Veranstalter zu so etwas wie „eine sichere Bank“. Die Mischung aus Soul-Klassikern von damals und heute spricht alle an von jung bis alt und füllt jeden Saal – bisweilen aber auch einen Sultanspalst oder eine Wüstenoase. So geschehen 2007 bei einer Show für Toyota in Marokko. Nach dem Gastspiel im Palast in Marrakesch ging es für alle Beteiligten mit Jeeps über das Atlasgebirge Richtung Quarsarsate um „in the middle of nowhere“ ein Wüstenkonzert zu spielen. Ebenso legendäre sind die Konzerte während der großen Tournee durch Südchina. Ausverkaufte Konzertsäle und Abend für Abend begeisterte Chinesen, die ihrer Freude freien Lauf ließen, wenn Soul Kitchens Tastenvirtuose Oliver Ringleb ein beliebtes chinesisches Volkslied in der Landessprache sang. Die Reihe außergerwöhnlicher Spielorte lässt sich beliebig fortsetzen und reicht von Almhütten in 2000 Meter Höhe über malorquinische Poloplätze bis zu „Star guest“ Auftritten bei der „Millionaire’s Fair“ in Moskau und Nizza. Und vielen „Traumschiff“-Passagieren ist die Band sicher auch noch von ihren zahlreichen Gastspielen auf hoher See in bester Erinnerung. Zu den Momenten mit höchstem Unterhaltungsfaktor zählt ein Konzert in Moskau als Oliver Ringleb der Sängerin der Vorgruppe große stimmliche Ähnlichkeit mit einer gewissen Gloria Gaynor bescheinigte. Tatsächlich war es Gloria Gaynor und diese amüsante Episode wurde zum „running Gag“ für den Rest der Tournee. Andere welbekannte Künstler, die als Opener für Soul Kichen Konzerte auf die Bühne gingen, blieben von derartigen „Verwechslungen“ verschont. Unter anderem waren dies die Backstreet Boys, die Weather Girls und Brian Ferry.

Nach etwa 800 Konzerten gehört Soul Kitchen zu Europas führendsten Partybands. Nicht zufällig, denn zum einen ist es keine Coverband im herkömmlichen Sinn. Mit meisterhaftem Geschick werden Originalversionen neu arrangiert und mit eigener „Soul Kitchen-Note“ versehen. Zum anderen läßt die Besetzung keine Wünsche offen: Das Gesangsduo Alana und John Alexander aus New York, beide bestens ausgebildet, sorgen mit ihrer Stimm- und Stilvielfalt für Gänshaut-Feeling. Alanas Vater zählte zu den berühmtesten Pastoren der Bronx, was sie bereits in jungen Jahren zum Gospelchor-Mitglied werden ließ. Nach abgeschlossenem Jazzgesangsstudium an der Manhattan School of Music stand sie mit musikalischen Größen u.a. im Apollo Theater in Harlem mit den Grammy-dekorierten R&B-Stars Eric Benet und Faith Evans auf der Bühne. Ihr Partner John Alexander unterstützte als Backgroundsänger u.a. Country Topstar Kenny Rogers und tourte mit den „Golden Voices of Gospel“ durch ganz Europa. Für den rhythmischen Sockel sorgen Drummer Jan Zelinka (spielte als Schlagzeuger auch für Hans Söllner, Georg Ringsgwandl und Eisi Gulp) und Bassist Stefan Köhl, im „Nebenberuf“ geschäftsführender Gesellschafter des Ohrwurm Musikzentrums, eine der größten privaten Musikschulen in Bayern. Der bereits genannte Pianist und Keyboarder Oliver Ringleb begann seine Profilaufbahn bereits mit 16 Jahren. Unzählige Konzerte führten den an der Munich Jazzschool ausgebildeten Musiker beinahe um den gesamten Globus. Internationale Wertschätzung brachte ihm die Zusammenarbeit u.a. mit Robin Beck und Tower of Power Lead-Saxophonist Tom Pollitzer ein. „Saitenzauberer“ Christian Schwarzbach zählt zu Deutschlands gefragtesten Live- und Studiogitarristen. Er war Opener für Jeff Beck und spielte für Rocklegenden u.a. wie Bobby Kimball (Toto), Glen Hughes (Deep Purple, Black Sabbath, Gary Moore) und Fito de la Parra (Canned Heat). Zuständig für die messerscharfen Bläsersätze sind Trompeter Wolfito Vetter (Tourneemusiker u.a. bei Al Martino und US Filmstar Harvey Keitel), Posaunist Hans-Heiner Bettinger (u.a. Nancy Sinatra, Frank Farian, Georgio Morroder) und Saxophonist Max Merseny (Leslie Mandoki, 2 ECHO-Nominierungen).

Das Repertoire basiert auf den heißesten Titeln von Künstlern wie Aretha Franklin, James Brown, Stevie Wonder, Kool & the Gang, Tina Turner und Earth Wind and Fire. Aber auch aktuelle Hits von Prince, Amy Winehouse, Rihanna, Adele, Joss Stone und Bruno Mars gehören zum Rezept.

Soul Kitchen – die kürzeste Verbindung zwischen München und Motown!

20 Jahre Soul Kitchen – das große Jubiläumskonzert am 16.05.2015 im Circus Krone, München; Eintritt: 35,00 €

www.soulkitchen.de

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